Zweiundfünfzigstes Kapitel.
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das philosophische Prinzip des Fetischglaubens. Die, welche verächt-lich über die Naivetät des Wilden gelächelt haben, welcher die Uhrfiir beseelt hielt, deren Spiel er bewunderte, können sich selbst mit-unter in einem ähnlichen geistigen Zustande überraschen, wenn siedie Uhrmacherkunst nicht kennen und unerwartete, oft unerklär-liche Zulälle bemerken, welche aus einer Störung dieses sinn-lichen Apparats hervorgehen.
Die theologische Philosophie hat den Fetischglauben zur Grund-lage, welcher jeden Körper und jeden Vorgang vergöttert, der dieSchwache Aufmerksamkeit der beginnenden Menschheit erweckenkann. Trotz der Umgestaltungen dieser ältesten Philosophie vermagdie soziologische Untersuchung doch immer die ursprünglicheGrundlage bloszulegen, welche selbst in dem von seinem Ursprungentferntesten religiösen Zustand nicht ganz verwischt ist. Die“gvptische Theokratie, von der die jüdische nur eine Ableitungw ar, hat in der Zeit ihres Glanzes das Zusammenbestehen dreierre ligiösen Zeitalter in den verschiedenen Kasten ihrer Priester-Sc haft geboten. Die unteren Grade waren noch ein einfacher Fetisch-dienst, während die höheren einen sehr kenntlichen PolytheismusGefassten und die oberste Kaste sich bereits zu dem Anfang einesHenotheismus erhoben hatte.
Bei genauer Untersuchung des theologischen Geistes erkenntzu allen Zeiten die Spuren des Fetischglaubens, trotz derMetaphysischen Formen, welche er in den feineren Geistern ange-boinmen hat. Was ist in Wahrheit bei den Alten der Begriffe 'ner Weltseele, oder die neuere Verähnlichung der Erde zu einem'Mgeheuren lebenden Geschöpf Anderes, als ein wahrhafter Fetisch-HHube, verhüllt unter einem prahlerischen philosophischen Aus-druck? Was ist selbst in unseren Tagen für einen positiven Geistnebelhafte Pantheismus, dessen sich, namentlich in Deutsch -^d, alle Metaphysiker rühmen, Anderes, als ein verallgemeinertere tischglaube, eingehüllt in einen gelehrten Apparat, der sich dengossen Haufen irre zu führen eignet? Diese Bestätigungen®Mes direkt aufgerichteten Prinzips zeigen, dass der Fetischglaube^ e 'Ue Veränderung des theologischen Geistes enthält, sondern^en Quelle und Kennzeichen ist. Diese älteste Philosophie hatzunächst auf die leblose Welt in ihren wichtigsten Vor-
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u0tt »te-Ri g , Positive Philosophie. 11.
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