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Zweiter Band.
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Zweiundfünfzigstes Kapitel.

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religiösen Geistes jene Einheit, welche sich bereits als jeder theo-logischen Philosophie zugehörig ergeben hat, indem sie allein dasSenken aus seiner anfänglichen Erstarrung durch Gewährung einerNahrung und eines Bandes für seine Thätigkeit erwecken kann.^ enn indess der Fetischglaube auch an dieser Eigenschaft derfrühesten Philosophie sich betheiligt hat, so hat doch seine spätereW irksamkeit mit vieler Energie die Entwickelung wahrer Kennt-nisse gehindert, und der religiöse Geist hat sich niemals so sehrJedem wissenschaftlichen Streben, selbst für die einfachsten Vor-gänge, entgegengestellt. Jeder Gedanke an Naturgesetze schiendamals chimärisch; man stiess ilm, als den geheiligten GewohnheitenZuwider, zurück, da die besondere Erklärung jedes gewöhnlichenVorganges lediglich von dem Belieben des entsprechenden Fetisch-dienstes abhängen sollte.

In dieser frühesten Kindheit haben die chimärischen That-Sa chen weit die wirklichen überwogen, und es gab eigentlichkeinen Vorgang, der rein von seiner wirklichen Seite aufgefasst"'erden konnte. Der menschliche Geist ist dann für die äussere Welt111 einem unbestimmten voreingenommenen Zustande, welcher einerMeten Sinnestäuschung gleicht, wo durch die gesteigerte Herrschaftdes Gefühlslebens über das Geistesleben der unsinnigste Glaubedie Beobachtung stört.

Wir lieben es, dergleichen Ausnahmezustände für Betrug zukalten, da wir sie nicht mehr verstehen können und sie bei denMagiern, Wahrsagern und Zauberern in dieser Periode etwas Ge-wöhnliches waren. Wenn wir mit der Annalune der Beständig-st bei den natürlichen Vorgängen auch vertraut sind, da aufl kr unser geistiges System ruht, so ist doch die Stimmung dafürkoine angeborene, da mau bei der Erziehung des Einzelnen ziern-hch genau angeben kann, wann sie sich zeigen wird. Ein solchesGefühl der Beständigkeit konnte sich so lange nicht entwickeln,Ms der theologische Geist unter der Herrschaft des FetischglaubensEinfluss sich bewahrte und diese sich durch dies von dem menschlichen Vorbild entlehnten Lebens*üf alle äusseren Vorgänge kennzeichnete.

Bei Erwägung einer solchen Lage findet man die häufigenln nestäuschungen nicht mehr sonderbar, welche bei kräftigen

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