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Dreiur^dfünfzigste« Kapitel.
aus, den Gläubigen in seiner christlichen Religion zu erhalten. DieseSchwierigkeit war unter der verständlicheren und weniger ab-strakten Herrschaft des polytheistischen Glaubens beinahe gar nichtvorhanden. Der Gegensatz des religiösen Glaubens mit der Lehrevon der Unveränderlichkeit der Naturgesetze bildet das Kennzeichenjeder theologischen Philosophie, und es wird deshalb genüge 0 ’wenn ich darlege, wie beträchtlich in dieser Hinsicht der Gege°'satz des Polytheismus ist. Es kommt dies von der Abnahme de rWunder und der Orakel zur Zeit des Monotheismus. Bei diesem sinddie Visionen oder Erscheinungen seltener und mehr und mehr pri' 1 'legirten Personen Vorbehalten, bei welchen sie beinahe immer eine 0wichtigen Zweck im Auge haben. Bei den Heiden hatte dageg e °jede Person von einiger Bedeutung selbst für geringe Dinge hä°'fige Beziehungen zu den verschiedenen Göttern, mit denen siemehr oder weniger durch Verwandtschaft verbunden waren.
Der einzige scheinbare Einwurf gegen diese Beurtheilung l°# ein dem geringeren geistigen Einfluss des Polytheismus, gegenüb^dem Monotheismus, rücksichtlich der Hingebung, welche er sein ® 11Gläubigen einflösst. Indess beruht dieser Einwurf auf einer V® r 'wechselung der geistigen Macht des religiösen Glaubens mit sei°® rsozialen Macht und in einer falschen Abschätzung der letzter® 11.Gerade durch die innigere Verbindung des Polytheismus mit de 01menschlichen Dasein ist es schwieriger, dessen Antheil an j®d efsozialen Thätigkeit zu ermessen. Unter dem Monotheismus ® rscheint diese Verbindung deutlicher bestimmt, indem das thäti(?jjLeben von dem spekulativen bestimmter unterschieden ist. A° cwäre es wenig vernünftig, wenn man beim Polytheismus die Avon Fanatismus suchen wollte, welcher bei dem Monotheismus b®steht. Dessen mehr ausschliessender Geist erweckt für jed® 1 *anderen Glauben jenen tiefen Widerwillen, dessen diejenigen ° jcD .
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in gleichem Grade fähig sind, welche schon eine grössere An * 0von Göttern annehmen und wenig bedenklich sind, denselben ° 01
neue hinzuzufügen, wo es sich thun lässt. Man kann die morali flC ®und soziale Wirksamkeit des Polytheismus nur durch den Vergl® 1<?mit der Hauptaufgabe abschätzen, welche er in der Gesamim 0der Entwickelung erfüllt hat, welche Aufgabe wesentlich vondes Monotheismus abweicht. Der politische Einfluss ist ,,lC