Band 
Zweiter Band.
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Fiinfundfünf'zig b te k Kapitel.

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'he kriegerische Thiitigkeit des Mittelalters, in Vergleich zu späterenSeiten erscheint, bei seinem Uebergang aus dem Zustand bei denKörnern zu dem feudalen eine Veränderung in seinem moralischenund politischen Einfluss. Seine Ueberlegenheit nahm schnell abm Folge der Hemmnisse des monotheistischen Systems und seinerre in für die Vertheidigung eingerichteten Bestimmung. l)ie strengsteKeurtlieilung zeigt das monotheistische Regiment als das Ergebnisse nies ersten Versuchs für die Begründung eines vernünftigen undfriedlichen Systems. Dieser Versuch hat, als zu frühzeitig, sein^iel verfehlt, aber er hat die Menschheit veranlasst, den Zerfalldes theologischen Systems zu beschleunigen und die Entwickelungder Elemente zu einem neuen System zu begünstigen.

Ich werde nach beiden Richtungen die Folgen des Anstossese rwägen, den das feudale Regiment gegeben hat. Der letzte Theildeiner Untersuchung sondert sich in zwei Abschnitte, die nebene uiander bestehen und selbst sich solidarisch zu einander verhalten.Ker eine Abschnitt ist der kritische oder negative; er behandeltden allmählichen Verfall des theologischen Systems unter demEinfluss des metaphysischen Geistes; der andere Abschnitt ist orga-nisch und bezieht sich auf das Hervortreten der wichtigsten Ele-mente des positiven Systems. Dieses Kapitel wird den ersten■Abschnitt behandeln; das nächste den zweiten Abschnitt.

Trotz des Zusammenhanges zwischen diesen beiden gleich-zeitigen Bewegungen, der sozialen Zersetzung und der Wieder-herstellung, halte ich deren gesonderte Beurtheilung für noth-^endig. Für die früheren Zeiten war es nicht nöthig, diese beidenentgegengesetzten Bewegungen, von denen der soziale Organismuse henso wie der individuelle Organismus immer erregt ist, getrenntstudiren. Die sich vollziehenden Veränderungen waren nichtRichtig genug, um eine solche künstliche Trennung zu erfordern.le bisherigen Revolutionen hatten nur in Veränderungen desselbenbiologischen Systems bestanden. Bei dem Uebergang der einenliologischen Gestaltung in die andere, konnte der menschliche Geist* e n Untergang der einen mit der Ausarbeitung der anderen leichtv irbinden; dagegen ist in der jetzt betrachteten Periode die kriti-N( be Bewegung während mehrerer Jahrhunderte hervortretend. Siehier von der organischen Bewegung sehr abgesondert, die lange