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Zweiter Band.
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Seehsvmdfiinfzigstes Kapitel.

Polytheismus in gleichem Grade bestanden hatte. Roger Bacon war die höchste Personifikation dieses Systems.

Man muss auch die Astrologie und Alchemie in diese geistigeBewegung einschliessen. Man macht sich von beiden eine falscheVorstellung, indem man sie in die Verachtung einschliesst, die alldie unzusammenhängende Anhäufung von dem trifft, was man seitdem 17. Jahrhundert die Geheimwissenschaften genannt hat.Dieser Tadel kommt gleichzeitig von einem rückwärts drängendenAberglauben, die Erbschaft des Aberglaubens der Polytheisten undselbst der Fetischdiener, so wie von fortschrittlichen Meinungen.Die Magie gehört znr ersten Art, aber die Astrologie und dieAlchemie gehören zur zweiten. Die Astrologie des Mittelalterstrug ohne Zweifel, trotz ihrer Ueberlegenheit über die Astrologieder Alten, wie diese den Stempel der theologischen Philosophie;das Universum galt ihr als dem Menschen unterthan, oder wenigstensals für ihn bestimmt. Trotzdem strebte diese Lehre alle Vorgängeunveränderlichen Gesetzen zu unterwerfen; wie schon der Nameder gerichtlichen Astrologie ergiebt. Die wissenschaftlicheUntersuchung war damals noch zu unvollkommen, als dass dermenschliche Geist den astronomischen Vorgängen ihren wahrenPlatz in der Gesammtheit der Wissenschaften hätte anweisen undkein Prinzip die Uebertreibung verhindern können, mit der mandie Einflüsse vom Himmel behandelte. Bei einer solchen Lagemusste das Urtheil sich lediglich auf die Vorgänge stützen, derenGesetze zu finden es begonnen hatte und auf die es deshalb alleübrigen zurückzuführen suchte. Die Alchemie, die sich mit jenerverband, war in Bezug auf den Stand der chemischen Kenntnisseebenso vernünftig. Die Spekulationen in Bezug auf die Vorgängeder Verbindung und Auflösung, welche so lange unmöglich waren,als die alte Philosophie nur ein Element zuliess, hatten eine Grund-lage bei Aristoteles gefunden, dessen Lehre vier Elemente ge-stattete; auch waren diese Elemente beinahe allen wirklichenund selbst künstlichen Substanzen gemein. Die berüchtigte Ver-wandlung der Metalle brauchte deshalb nicht für chimärischergenommen zu werden als die Umgestaltungen, die sich zwischenden verschiedenen pflanzlichen oder thierischen Stoffen unter ihrenAugen vollzogen. So strebte die Alchemie, wie die Astrologie,