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Zweiter Band.
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Siebeuundiunfzigstes Kapitel.

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religiösen Glauben unabhängig ist. Diese grosse Erfahrung lässtdem theologischen Geist nicht einmal die, übrigens täuschendeAushülfe, die so glückliche Ergebnisse an einen unsicheren Deis-mus knüpfen lässt. Die halben Ueberzeugungen dieser eitlenLehre sind zu verworren und schwankend, um solche Wirkungenzu gestatten. Ueberdem waren zu dieser Zeit die Mehrheit derthätigen Bürger, sowohl in der Armee, wie im Volke gegen denEeismus ebenso gleichgültig, wie gegen jedes andere religiöseSystem. Die Revolution hat somit den Verfall des theologischenRegiments vollbracht, indem sie den religiösen Lehren die morali-schen Zuthaten nahm, welche ein hartnäckiges Vorurtheil ihnenals ausschliessliches Privileg für immer zu sichern schien.

Der Katholizismus ist, nachdem er so lange der modernenEntwickelung vorgestanden hat, der heutigen Gesellschaft fremdgeworden; er kann in ihr nur noch eine bedeutende Ruine dar-stellen, gut um die Welt am Verlust, eines Gefühls für eine geist-liche Organisation zu hindern und um deren fundamentale Be-dingungen den Philosophen anzudeuten.

Betrachtet man die fortschreitende Zersetzung der weltlichenOrga-msation, so zeigt sich, dass die Revolution trotz einer ausserordentlichenkriegerischen Tlüitigkeit nicht weniger zu dem Verfall des militä-^schen Regiments, wie des theologischen Systems beigetragen hat.Eie Weise, wie die grosse republikanische Vertheidigung sich völl-ig, verwirrte die alte militärische Kaste, die so ihrer charakteri-stischen Eigenschaft sich beraubt sah. Die so wenig vorbereitetenJnivger übertrafen damals, nach einer kurzen Lehrzeit, che erfahren-en Meister und zerstörten für immer den Glanz, welcher derSpezialität eines solchen Gewerbes einwohnte. Diese entscheidendekVobe, die unter den ungünstigsten Umständen sich vollzog, zeigte,dass für eine blosse vertheidigende Thätigkeit, die sich doch alleinlül t dem friedlichen Geist der modernen Gesellschaft verträgt, dasastehen einer militärischen Kaste, und selbst jede stete Beschäf-tigung mit kriegerischen Dingen, unnütz geworden ist.

Die Revolution hat die systematischen Kriege beseitigt, welched*a militärische Thätigkeit in den Dienst der industriellen ge-eilt hatten; dieser alte Geist hat sich nur in England erhalten,Ul dess hat der Untergang des Kolonial-Regiments, das durch die