Siebenundfünfzigstes Kapitel.
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sei sie, wie die Wissenschaft selbst, auf eine Gesammtheit vonbeobachteten Thatsachen gegründet. Es genügte dazu, dass mangleichlaufend mit der wirklichen Beobachtung, welche für denBeobachter eine äusserliche ist, jene berüchtigte innere Beob-achtung erfand, die nur die eitle Parodie von jener sein kann.So kam man zu diesen Formeln, während Gail das Studium derVerrichtungen des Gehirns in das Gebiet der Wissenschaften ein-bezog. Man weiss, zu welcher unfruchtbaren Thätigkeit diesestäuschende Prinzip die jetzige Metaphysik verleitet hat. Letzterezeigt überall das Schauspiel ehrgeiziger philosophischer Anforde-rungen, welche mit Uebersetzungen und Erläuterungen der altengriechischen und scholastischen Philosophie enden. Man findethier beinahe nirgends eine verständige Beurtheilung der gleich-zeitigen Lehren, da ihr eine gesunde Lehre von der Entwickelungdes menschlichen Geistes abgeht.
Die Besonderheit der wissenschaftlichen Studien ist blinderWeise auf die moralischen und sozialen Studien übertragen wordenund zwar gerade zu der Zeit, wo diese Besonderheit, welche seitlange für die unorganischen Wissenschaften unentbehrlich und ausihr hervorgegangen war, schon zu dem Ende ihrer vorläufigenAufgabe gelangt war. Das Studium der moralischen und poli-tischen Wissenschaften ist zwischen die verschiedenen Coterieneiner metaphysischen Akademie in sklavischer Nachahmung derZerstückelung der Akademie der Wissenschaften getheilt worden.Dieses sonderbare Institut, welches Bonaparte aufhob, wurdevon Guizot wieder hergestellt und durch Hinzufügung einer neuenAbtheilung für die Geschichte vervollständigt. Der Zweck dieserErneuerung war, dass man in Rücksicht der periodischen Pressee m elendes Mittel für dauernde Bestechung einrichten wollte.
Ich habe nun die Prüfung der Vergangenheit beendet. Ehe!ch die philosophischen Schlussfolgerungen formulire, welche sichdaraus ergeben, möchte ich meine historische Untersuchung noch-mals kurz zusammenfassen. Dies wird deren Auffassung er-leichtern und überhaupt für die gegenwärtige Zeit von NutzenSe in, bei welcher ich die beiden gleichzeitigen Bewegungen derAuflösung und der Neubildung besonders betrachtet habe.
Ich habe für die gesammte Vergangenheit das Gesetz der