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Zweiter Band.
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Siebenuudiiiiifzigstes Kapitel.

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striellen grossen Unternehmern erklärt ist, wird die positive Phi-losophie empfinden lassen, dass die Frage, in welchen Händen dieKapitalien sich befinden, für die Interessen des Volkes wenigBedeutung hat, wenn nur die Verwendung dieser Kapitalien demVolke nützlich ist. Engherzige Ansichten und hässliche Leiden-schaften könnten immerhin Gesetze gegen die Anhäufung von Ka-pitalien, selbst auf die Gefahr hin, alle soziale Thätigkeit aufzu-heben, erlassen; aber solch tyrannisches Vorgehen wird wenigerbedeuten als der Tadel, den die positive Moral gegen jeden zuegoistischen Gebrauch des Reichthums aussprechen würde. DieserTadel wäre um so eindringlicher, als die davon Betroffenen dasPrinzip, das allen durch die gemeinsame Erziehung eingeprägtsein würde, von Sich nicht abweisen könnten. Ebenso verhält essich mit allen, von dem Eigenthum unzertrennlichen Gefahren; diepositive Philosophie wird zeigen, dass ihre Zurückdrängung haupt-sächlich von der Meinung und den Sitten abhängt. Indem diesePhilosophie aber dem Volke die moralische Berechtigung seinererheblichsten Beschwerden darlegen wird, wird sie zugleich diehöheren Klassen an die ihnen obliegenden Pflichten erinnern. Sowürden im Punkte des Eigenthums die Reichen sich nur als dieVerwahrer von öffentlichen Kapitalien zu betrachten haben.

Nach einem tieferen Studium der modernen Entwickelung wirddie positive Philosophie darlegen, dass seit Aufhebung der persön-lichen Hörigkeit die Proletarier noch nicht in das soziale Systemaufgenommen worden sind und dass die Macht des Kapitals imtäglichen Verkehr übergross geworden ist. Die den hohem Klassenaufgelegten Pflichten gegen das Volle werden dann nicht durchdas christliche Prinzip der Almosen geregelt sein, das keine hohesoziale Bestimmung mehr zulassen kann; sondern diese Pflichtenwerden sich dann durch die Verbindlichkeit bestimmen, dass allenErziehung und Arbeit gewährt werde und der Tagelolm mit mehrBilligkeit geregelt werden muss. Doch würde eine Erörterunghierüber jetzt voreilig sein.

Dies sind die Dienste, welche der Sache des Volkes von derpositiven Philosophie geleistet werden werden. Wie hoch auchdie Wichtigkeit dieser Dienste sein mag, so wird das Volk den