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Zweiter Band.
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Achtundflinizigates Kapitel.

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Wissenschaft »nd Kunst einen für deren gegenseitigen Fortschrittnützliche Uebereinstimmung begründen, die für deren soziale Be-stimmung unentbehrlich ist.

Die einzige Klasse von Ideen, welche durch das Gelangendes soziologischen Geistes zum Vorsitz in der Philosophie zu leidenhaben könnte, wären die industriellen Bestrebungen. Diese hängenvon der Kenntniss der unorganischen Welt ab und scheinen derVernachlässigung zu verfallen, wenn das Studium der letzterennicht die vornehmste Stelle einnimmt. Allein es würde nichtschaden, wenn eine Art von Kombinationen etwas gemässigt würde,die jetzt ein ausserordentliches Uebergewicht erlangt hat und dieedelsten Richtungen der menschlichen Tliätigkeit zu verschlingendroht. Auch braucht man nicht zu fürchten, dass diese Ermässi-gung zu einer gefährlichen Vernachlässigung führen werde. Wärees so, so würde die neue Philosophie, die immer von dem Gesichts-punkt für das Ganze ausgeht, diesen nachtheiligen Einfluss be-seitigen. Die Vervollkommnung der Industrie hängt vielmehr vonder verständigen Anwendung der schon erlangten Mittel ab, alsvon der Anhäufung neuer. Die Lehre für die Systematisirung dermenschlichen Thätigkeit auf die Natur kann nur mittels der Ein-gebungen der soziologischen Philosophie begründet werden, welcheallein die verwickelte Verbindung der verschiedenen wissenschaft-lichen Richtungen zu Stande bringen kann.

So ergiebt die Prüfung der (hei Klassen von Arbeiten, zu-nächst die konkrete, dann die ästhetische und endlich die tech-nische, welche die Philosophie zu leiten hat, die bereits aus reinabstrakten Gründen dargelegte Nothwendigkeit, wonach dem sozio-logischen Geiste bei allen positiven Spekulationen der Vorrangeingeräumt werden muss. Jeder neue Philosoph hat sich, wie iches selbst gethan habe, einer langen und peinlichen Vorbereitungzu unterwerfen, die sowohl wissenschaftlich wie logisch ist undsich auf das Studium der verschiedenen Zweige der Philosophiestützt. Ohne solche Vorbereitung darf Niemand auf eine philo-sophische Bedeutung Anspruch machen, welche eine genaue Ver-bindung der Bewegung für das Allgemeine mit den Fortschrittenftn Einzelnen voraussetzt. Das täuschende Uebergewicht der Geo-meter kann leichter erworben werden, weil es keine, ihren eigenenComte*IMg, positive Philosophie. II. 30