Band 
Zweiter Band.
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Achtundfünfzigste« Kapitel.

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logie ruhte. Die Wissenschaft des Einzelwesens vermag keinePhilosophie zu errichten, weil ihr der einzige Gesichtspunkt fremdbleibt, der für eine wahrhafte Universalität empfänglich ist. JmGegentheil ist es das Uebergewicht der Soziologie, welche dieBiologie wie alle übrigen Wissenschaften zur Festigkeit und Ein-heit zu bringen hat.

Das Uebergewicht der Biologie bildet nur die letzte Vorbe-reitung, wie es vor ihr die Chemie, die Physik und die Astrono-mie gethan haben. So lange der positive Geist sich nicht auf diesoziologische Stufe erhoben hatte, konnte er zu keinen allgemeinenAnsichten gelangen, die geeignet gewesen wären, ihm das Rechtund die Macht für die Begründung einer wahrhaften Philosophiezu verleihen. Nachdem aber diese Bedingung erfüllt ist, so kannnichts die Vollendung einer Erneuerung hindern, welche schon solange vorbereitet worden ist. So sind die Hoffnungen von Bacomul Descartes verwirklicht, trotz der Unverträglichkeit, die zwi-schen den Bestrebungen dieser beiden Philosophen anscheinendbestand. Descartes hatte sich die sozialen Studien versagt, umseine Kräfte auf die Spekulationen in Bezug auf die unorganischeWelt zu koncentriren, von denen er fühlte, dass sie die Methodefür die Erneuerung der menschlichen Vernunft einleiten werden.1 tagegen hatte Baco die Erneuerung der sozialen Lehre im Auge,welcher er die Vollkommenheit der Naturwissenschaft gewährenwollte. Diese beiden sich ergänzenden Leistungen gewährten, dieeine den Bedürfnissen des Wissens, die andere denen der Gesell-schaft. ein zu ausschliessliches Uebergewicht und sie blieben dahernur provisorisch, trotz ihrer verschiedenen W irksamkeit. Währenddie Untersuchungen des Descartes die Wissenschaft des Unorga-nischen weiter führten, leiteten die Gedanken von Hobbes , demwichtigsten Mann der Schule von Baco, nach der ersten Darstellungder sozialen Wissenschaft, die politische Bewegung, ohne welchediese zwiefache Entwickelung nicht geschätzt werden konnte. Sohat sich die Zusammenstimmung dieser beiden Arten von Arbeitenverwirklicht, von denen die eine die Aufgabe stellen und dieandere den alleinigen Weg vorzeichnen sollte, der zur Lösungführen konnte. Mein philosophisches Werk ist aus der Verbindungdieser beiden vorbereitenden Entwickehtngen hervorgegangen.