n.ö. cum Louvre.
TEMPLE.
Ufer, a- 1 75
kate. (Durch die Fenster r. erblickt man ein Stück der altenFestungsmauer, mit der die Abtei umgeben war). — Im IV. undV. Saal (Gravüre, Lithographie. , Typographie) alles was auf Buch-druck, Kupferstich, Steindruck Bezug hat. — Im VI. und VII. Saal:Photographie.
An den Westflügel (Chimie industrielle, S. 174) schließt sich der
Südliche Querhau (Tissage, Filature). In der I. Abteilung:Rohmaterial, Werkzeuge, und Maschinen zur Vorrichtung der Weh-stoffe. — II. Abteilung: Spinn- und Webstiilile, u. a. in der Mitteder Stuhl Vaucanson’s , der den alten Zieh - Webstuhl für die f abon-nierten Stoffe ersetzen sollte (1745); 1. das Modell des WehstuhlsJacquard’s (1804). Proben von Geweben. — III. Abteilung: Seiden-webereien, Wandteppiche.
Der Ustkrkicht umfaßt die sämtlichen Zweige der Industrie und istunentgeltlich (vgl. die Anschläge an den Tliüren). Einzelne Kurse habenbis 000 Hörer; die Durchschnittszahl ist 250-300.
Im dem Postekkuiuj« indcstriki,, das in dem Gebäude u. vomHauuteingang untergebracht und dem Publikum außer Mo. täglich 10-S Uhrgeöffnet ist, kann man die Risse neuer Maschinen studieren, Kopien undPausen anfertigen. Nach Ablauf der Patente werden hier auch die Ori-ginale der Beschreibungen und Zeichnungen aufbewahrt.
Die östl. hinter dem Couservatoire des Arts et Metiers gelegeneBcole Centrale des Arts et Manufactures (PI. 1124; III) ist eineSchule zur Ausbildung von Ingenieuren und Technikern.
An den östlichen Teil der Rue de Turbigo schließt sich südlichdas Quartier du Temple (PI. R24, 27 , 23 , 2(i; III). SeinenKamen hat es von dem ehemaligen Ordenshause der Tempelritter ,das nach 1312, nachdem Philipp IV. die Ordensgüter eingezogenhatte, den Johannitern überwiesen wurde. In der Revolutionszeitwurde das Gebäude als Ersatz für die Bastille zum Staatsgefängnisgemacht und so diente die Tour du Temple 1792-93 als Kerkerfür Ludwig XVI. und die königliche Familie. Napoleon I. ließ1811 den Turm, Napoleon III. den Rest abtrageu.
Jetzt nehmen der Square du Temple und (1er Makchk du’l csmjc die Stelle ein. Letzterer, 18G3-65 erbaut, ist ein Sitz desKleiderhandels, besonders ftir Frauenkleider; im ersten Stock dieBörse für Althändler („chineurs“), das sog, Carreau (Zutritt vomSquare aus, 9-12 Uhr vorm.. 5 c.). — Den Square schmücken fünfBronzestatuen: der Dichter Beranger (1780-1857), von Doublemard;der Netzfechter (Gladiator), von Noel; „Cet äge est sans pitie“, vonSchoenewerk; der Harpunier, von Fel. Richard, und Diogenes , vonBariofon. — Die Ostseite des Square begrenzt die Mairie desIII. Arrondissements.
-Yördl. von der Markthalle, an der Rue du Temple, liegt dieKirche Sijb-Hi.isabetii, aus dem xvii. Jahrh., 182(1 vergrößert. DasTaufbecken aus weißem Marmor, r. vom Eingang, ist von 1(554. In