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und fleißigste Arbeiter mit dem mittelmäßigsten aus gleichen Fußgesetzt werde, ganz an ihrer Stelle zu scin^).
In früheren Zeiten war es auch üblich, daß man den Gewinnder Kaufleute und anderer Händler durch Festsetzung des Preises fürLcbensmittcl und andere Waaren zu bestimmen suchte. Die Brot--tare ist, so viel ich weiß, der einzige Rest dieses alten Gebrauches.Wo es eine geschlossene Zunft giebt, da mag es gut sein, den Preisder ersten Lebensbedürfnisse festzusetzen; wo aber keine ist, da wird dieConcurrcnz ihn weit besser rcgulircn, als irgend eine Tare. Diedurch ein Gesetz aus dem 31. Rcgiernngsjahre Gcorg's II. einge-führte Ordnung, die Brottarc zu bestimmen, konnte in Schottland wegen einer Mangelhaftigkcit des Gesetzes nicht in Ausübung ge-bracht werden, indem nämlich die Vollziehung auf dem Amte einesMarktmeisters (lllei-k ok tlie m.nrlcet) ruht, dieses Amt aber inSchottland gar nicht cristirt. Dieser Mangel wurde erst im drittenRcgicrungsjahre Gcorg's lll. gehoben. Inzwischen stiftete der Man-gel einer Tare keinen merklichen Schaden, und die Einführung der-selben hat an den wenigen Orten, wo sie bestand, keinen merklichenVortheil gewährt. In den meisten schottischen Städten giebt esjedoch eine Bäckerzunft, die ausschließliche Privilegien in Anspruchnimmt, obgleich nicht sehr darauf gehalten wird^).
Das Verhältniß des verschiedenen Lohn - und Gewinnsatzes beiden verschiedenen Arbcits- und Kapitalanlcgungcn scheint, wie ichschon bemerkt habe, durch den Reichthum oder die Armuth, durch denFortschritt, den Stillstand oder das Zurückgehen einer Gesellschaftnicht viel verändert zu werden. Wenn gleich solche Revolutionenim Staatöwohl den Lohn- und Gewinnsatz im Ganzen treffen, ^müssen sie am Ende doch den Satz bei allen verschiedenen Anlcgungs-artcn gleichmäßig treffen. Daher muß daS Verhältniß zwischenihnen das nämliche bleiben, und kann durch solche Revolutionennicht wohl, wenigstens nicht auf lange Zeit, gestört werden.
Anmerkungen zum zehnten Kapitel.
1) Es sind in der Lage der verschiedenen Arbeiterklassen wesentliche Verän-derungen vorgegangen. Wer fände heute noch den Lohn eines Schneiders niedriger,als den eines unglücklichen Webers? Blangui-