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nicht vermindert und, weit entfernt, dieser oder der Produktion Eintrag zu thun,sehr oft dazu beiträgt, sie zu ermuntern und zu heben.
So bringt ein Privatmann, der aus moralischen oder religiösen Prinzipien,die er rigvristisch ausführt, sich ohne anderen Zweck, als um seiner Regel nachzu-kommen, Entbehrungen über Entbehrungen auferlegt, wirklich eine Leere in derConsumtivn hervor, weil er bei seiner Enthaltsamkeit nicht die Absicht hat, sichdurch sie den Genuß eines anderen Gewcrböcrzeugniffcs zu verschaffen. Er spartNichts, den» er hat Nichts zu sparen; er übt Enthaltsamkeit, ohne Etwas zurück-zulegen. Solche Scktircr sind wahrlich keine aufmerksamen Eigenthümer, die dasLand urbar machen und Verbesserungen einführen; unter ihnen würde man ver-gebens thätige Unternehmer, geschickte Kaufleute oder rüstige Arbeiter suchen. Siebilden eine unthätige Klaffe von Menschen, die an der allgemeinen Arbeit undGcwcrböthätigkcit keinen Theil hat.
Eben so wirke» die Anfwandögesetzc auf die Produktion. Gesetzt i» einem reichenLande, oder in einem solchen, das ini besten Zuge iji, reich zu werten, untersagte dieRegierung plötzlich den Gebrauch der Seidenstoffe, Spitzen, Gewebe, Teppiche,Geschmeide, Karosse», Gastereien, Schauspiele u. s. w., so würde sie durch dieseVerordnungen nicht nur alle Arbeit und Gcwcrbsthätigkeit, die bis dahin die nunverbotenen Artikel herstellte, zur Unthätigkcit verurthciten, sie würde nicht nur demi» jene Gcwerbszweigc gesteckten Kapitale die weitere Verwendung verschließen,sondern sie würde auch unter allen Personen, die daran Geschmack fanden, jenenReichthum zu verbrauchen, das Hauptmotiv ersticken, wodurch sie zur Erzeugung»»L Vermehrung ihrer Einnahmen gereizt werde»; denn man sucht sich nur darumZ» bereichern, damit man seine» Reichthum genießen könne.
So wirkt die Verminderung in den Ausgaben der Privatleute, wenn dieseVerminderung aus Ursachen herkommt, die auf die Produktion zurückwirken.
Das ökonomische und vorsorgliche Spare», wovon Smith hier allein spricht,ist ganz anderer Natur, und wirkt gerade entgegengesetzt. Wer in derAbficht spart,seinen Vcrmögenöznstand zu verbessern, legt sich keine unbedingte Entbehrung auf,Und wenn er sich einen Genuß versagt, so will er sich dadurch nur einen andere»»erschaffen, der ihm besser zusagt. Er verzichtet nicht auf die Sache, die er nicht»»zehren mag; denn er versteht es sehr wohl, ihren ganzen Werth zu verzehren.Es thut Nichts weiter, als daß er an eine» Anderen das Recht verkauft, an seinerStelle zu verzehren. Es giebt in der Nähe von Paris Eigenthümer von Obst-end Gemüsegärten, die in Jahren, wo die Früchte leiten und theuer sind, sich's^»sagen, sie selbst zu essen, und sie auf den Markt bringen, wo sie andere Kon-sumenten finden, die einen hohen Preis dafür zahlen. Fände die ersparte Sache»scht einen Konsumenten, so wäre der Zweck des Sparcns verfehlt, und man hätte^u> Interesse, zu sparen. Hier ist nicht Mangel an Consumtivn, sondern eineHsvse Berauschung derselben, und dieser Tausch hat, wie jeder andere, die Wir-kung, die Veranlassungen zum Produciren zu vermehren. Garnier.
7) Auf den Hauptirrthum Smitl/S, der die Arbeit der zur Aufrcchthaltunginneren Friedens und der politischen Unabhängigkeit angestellten Beamten als