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eine unproduktive ansieht, ist bereits aufmerksam gemacht worden. Allerdings mußes Schaden bringe», wenn die Zahl derselben zu sehr vermehrt wird, oder wenn siezu freigebig besoldet werden; das hat aber Nichts mit dem Wesen der Dienste zuthun, welche sie leisten. Zahlt der Staat an seine Diener zu große Gehalte, oderstellt er ihrer mehr an, als nöthig sind, so ist das sein eigener Fehler. Er verfährtdarin ähnlich, wie ein Fabrikant, der seinen Arbeitern zu hohen Lohn giebt, undihrer mehr hält, als er nöthig hat. Wenn aber auch ein Staat oder ein Privat-mann so thöricht handelt, so wäre der Schluß doch jedenfalls zu rasch, daß alleStaatsdiener und alle Fabrikarbeiter unproduktiv seien! Giebt cö zu viel Richterund Magistratspcrsoncn, zu viel Soldaten und Matrosen , oder sind ihre Gehaltez» hoch, so schränke man sie ein. Das Ilebermaaß, wenn anders ein solches vor-handen ist, liegt hier nicht in dem Wesen der Anstalten, sondern entspring! aus derzu freigebigen Art, mit der man sie eingerichtet hat. Mac Cullvch.
8) Der amerikanische und der letzte französische Krieg haben einen Aufwand vonBlut und Geld erfordert, der in der Weltgeschichte seines Gleichen nicht hat. DieSumme der »»getilgten fundirten und unfundirtcn Staatsschuld, die sich 1772 aufetwa hundert fünfnndvicrzig Millionen bclicf, beträgt gegenwärtig (1838) unge-fähr siebenhundert fünfundachtzig Millionen, und es überstieg mit Zurechnung derungeheuren Anleihe» der Rohertrag der Auflagen, die man während des letztenKrieges in Großbritannien und Irland erhob, die ungeheure Summe von drei-zehnhundert Millionen! Und dennoch zeigt die reißend schnelle Zunahme derBevölkerung, die Ausdehnung und Verbesserung des LandbaueS, der Manufak-turen und des Handels, der Bau so vieler neuen Docks, Straßen und Kanäle unddie große Mannigfaltigkeit kostspieliger Unternehmnngen, die man während derDauer des Krieges angriff und beendete, deutlich genug, daß die Ersparnisse dergroßen Masse des Volkes den Kricgsaufwand der Regierung und den gewinnlosenAufwand der Einzelnen weit überstiegen. Es läßt sich mit Gewißheit annehmen,daß kein anderes Land so außerordentliche Anstrengungen würde ertragen haben-und wir verdanken die Fähigkeit, sie zu überdauern, einer Menge von Ursache»,hauptsächlich jedoch wohl der Sicherheit des Eigenthums und der Freiheit des Ge-werbes, deren wir uns mehr als jede andere europäische Nation zu erfreuen habe»,und jener allgemeinen Verbreitung von Intelligenz, die die Unternehmer industriell^Geschäfte in Stand setzt, alle Natnrgewaltcn zu ihrem Dienste zu zwingen, u»bproduktive Kräfte, die ein weniger unterrichtete« Volk gar nicht kennen würde,zu Nutze zu machen.
Manche haben darüber Zweifel erhoben, ob da« vorhandene Kapital desLandes wirklich größer sein würde, als cö jetzt ist, wenn der letzte Krieg gar »i^'Statt gesunde» hätte. Es ist schwer, über einen solchen Punkt völlig iists steinezu kommen, doch sind wir weit davon entfernt, zu glauben, daß, wäre kein Kricstgewesen, alle, oder auch nur der größte Theil der ungeheuren Summen, dieseine Führung ausgegeben wurde», zu dem Natioualkapital hinzugekommenDer stufenweise wachsende Druck der Aussage» spornte den industrielle» Theil derBürgerschaft zu entsprechenden Anstrengungen an, um seinen Platz in der Gefeilscht