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auf zehn, dann auf acht, dann auf sechs, dann auf fünf Procent beschränkt, undneuerdings war die Rede davon, ihn aus vier herabzusetzen, wobei man sich stetsnoch vorbehielt, ihn noch weiter und soweit als möglich zu erniedrigen. Die Lastdieser Beschränkungen war ausschließlich auf den Darleiher berechnet, aber sie drücktin der That viel schwerer noch auf den Borger. Beuth am.

2) Diese der cnglisckicn Sprache ganz eigenen Ausdrücke sind aus den Par-

lamcnts-Debattcn in die Bücher und in das gemeine Leben gekommen. Im Unter-hause thut sich ei» doppeltes Interesse hervor, wovon jedes seine Stellvertreter undseine Vertheidiger hat: das eine ist das Interesse der gcldrcichen Leute sike moniertinlerest), und das andere ist das Interesse der Gutsbesitzer (lbv lanäeä ilttorcsl).Durch eine etwas harte Mctonomic hat mau auch die beiden Arten des Eigenthumsselbst und endlich sogar die beiden Klaffen der Eigenthümer mit diesen Namen desmoniert und tarnte«! inlorest belegt. Garvc.

3) Man kann den Zinsfuß wie eine Art Niveau betrachten, unterhalb dessen

alle Arbeit, alle Kultur, alle Industrie, aller Handel aufhört. Er ist wie einMeer, das sich über ein weites Land hin ausbreitet: die Gipfel der Berge erhebensich über das Wasser und bilden fruchtbare, Wohl angebaute Inseln. Nehmen dieFluthen dieses Meeres ab, so erscheinen zuerst die Bcrgabhänge und dann dieEbenen und Thäler und füllen sich mit Produkten aller Art. Es reicht hin, daßdas Wasser um einen Fuß steigt oder fällt, so sind weite Gegenden entweder übcr-fiuthct oder der Kultur zurückgegeben. Die Fülle an Kapitalien ist es, die alleUnternehmungen beseelt, und der niedrige Zinsfuß ist eben sowohl die Wirkungals ein Anzeichen von der Fülle an Kapitalien. Turgot.

4) Der Zinsfuß schließt nicht nur eine Vergeltung für die Nutzung des gelie-henen Kapitals, sondern auch »och eine fernere Summe oder eine Prämie ei«,durch welche der Darleiher für die Gefahr, die er beim Leihe» läuft, schadlos gehal-ten wird. Während der Zeit, von der Smith spricht, war diese Prämie wegen desunsicheren und wirren Zustandes und wegen des so allgemein gehegte» Vvrurthcilsgegen das Zinsnchmc» weit größer als gegenwärtig, und wen» man aus diese»Umstand Rücksicht nimmt, so läßt es sich bezweifeln, ob der eigentlich so genannteZinsfuß, d. h. die Vergeltung für die Dienste des auf unverdächtige Sicherheitgeliehenen Kapitals in jenen rohen Zeiten bedeutend höher war als i» der heutige».

Mac Culloch.

ö) Der Gesetzgeber hat sich selten in die Preisbestimmung anderer Waarenals des Geldes gemischt, und das Wenige, was er in diesem Betracht gethan hat.empfiehlt sich mehr durch die gute Absicht, als durch das richtige Urtheil oder denErfolg. Geld auf Zins auöthun heißt gegenwärtiges Geld gegen künftiges ver-tauschen. ES würde sich nun darum handeln, zu zeige», wie ein in. Allgemeine»aus Täusche angewandtes System für thöricht gehalten werden, und doch in diese»'besonderen Falle für nothwendig erachtet werden konnte. Es ist keine besondereinfamirende Benennung für Denjenigen vorhanden, der soviel Vortheil als >»og'lich aus der Nutzung jeder anderen Sache, z. B. aus der Nutzung eines Hanstö'