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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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mit den Gutsherren in Europa vergleichbaren Erhebcr der Grundgcfällc (Zemin-dars) beibehielt und Steigerungen des Zinses dem Gesetze zuwider oft vorkamen.Da die Verwirrung fortdauerte, so wurde 1784 anfPitt'S Betrieb (blast lmlia-lnit desselben) eine Aufsichtsbehörde (bnarä «l conimul) voni Staate gebildet,welche in Allein, was nicht dc» Handel betrifft, über der Direktion steht, und so dieVerwaltung in die Hände der Regierung bringt. Hierdurch wurde viel gebessert,aber nicht der wirthschastliche Zustand. Der vstindische Handel warf 1793—1813im Durchschnitt ungefähr nur 4 Proc. rein ab, blos der chinesische war wegen desThees einträglich, gegen 89 Proc. Reinertrag. Bei der 29jährigen Erneuerungdes Privilegiums im Jahre 1818 wurde auf dringendes Begehren der Privatender Handel nach Ostindien freigegeben, und nur der chinesische der Kompagnieausschließlich gelassen. Jenes unergiebige Monopol hatte doch die Preise dergestalthoch erhalten, daß nach der Freigcbnng die Muskatnüsse Von 11 Sch. 3^ P.auf 2 Sch. 11 P., und die Macis (Muskatblüthe) von 14 Sch. 4'/° P- auf8 Sch. 1 P. herabsankcn. Im Durchschnitt von 181» —1829 hat die Kom-pagnie jährlich 126 Schiffe von 89,89» Tonnen, die einzelnen haben 88 Schiffemit 49,833 Tonnen nach Ostindien gesendet. Die Erweiterung des Handels inFolge seiner Frcigebung erfolgte in einem unerwartet hohen Grade. Im Durch-schnitt Von 1829 — 32 wurde

von der Kompagnie: Von Einzelnen:

in Großbritannien aus Ostindien

eingeführt für .... 1,434,792 Pfd. St. 4,8»8,774 Pfd. St.

von dort nach Ostindien ausge-führt für . 231,413 Pfd. St. 3,661,81» Pfd. St.

Der Thee war wegen des fortdauernden Privilegiums in England viel theurer, alsin Nordamerika und Deutschland , ungeachtet die Engländer Fabrikate, namentlichfür ungefähr 699,990 Pfd. St. Wollenzeugc und Opium (1824 schon 8488Kisten zu 1999 Dollars Preis) nach China führen, die anderen Völker aber baardort einkaufen müssen. Der Congou -Thee wurde gewöhnlich von der Kompagniezu London um 2 Sch. 1—3 P. das Pfund verkauft, in Hamburg galt er gleich-zeitig nur etwa 1 Sch. 2'/.^ P., in Neu-Vork nur 7'/^ P. Diese künstliche -Vertheucrung belästigte die Konsumenten und hinderte den Absatz in anderen Län-dern , ohne einen Vortheil für England zu bewirken. Bei der letzten Erneuerungdes Privilegiums bis 1884 im Jahre 1833 (3. und 4. lVilt. IV, <m,>. 88.) wurdebeschlossen, daß der Handel mit China vom 1. April 1834 an ganz frei gegebensei, und daß die Kompagnie alle ihre Handelsgeschäfte aufgeben solle. Die Folgewar, daß die Theeeinfuhr in Großbritannien , die 183"/, sich auf 29,892,999 Pfd.belaufen hatte, im folgende» Jahre schon 42 Miss. Pfd. betrug. — Die Kompagnieist demnach bloß auf Verwaltung ihres LandgcbictcS unter der Aufsicht der Regie-rung beschränkt, und die Dividende ist seit 1793 aus 19'/- Proe. festgestellt. DieLandeSeinkünfte von Ostindien trugen der Kompagnie im Durchschnitt von 1814—1829 jährlich 18,133,909 Pfd. St., im Durchschnitt von 1821—24 21,781,369Pfd. St. Ihr höchster Stand war 1822, nämlich 23,171,791 Pfd. St., sie