Band 
[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Gesellschaft befördern, zugleich einzelnen Personen nützlich oder an-genehm sind, und in diesem Falle müßte es sich die Obrigkeit be-ständig zur Regel machen, diese Gcwerbözweige — ausgenommenvielleicht, wenn sie zuerst eingeführt werden — sich selbst zu über-lassen und ihre Förderung getrost von Denen zu erwarten, die denNutzen davon ziehen. Wenn die Gcwcrbtrcibcndcn von der Gunstihrer Kunden Vortheil zu haben glauben, so treiben sie von selbstihre Gcschicklichkeit und ihren Fleiß so weit sie können, und da danndie Dinge nicht durch eine unkluge Einmischung in ihrem natürlichenGange gestört werden, so kann man überzeugt sein, daß die Waarejederzeit der Nachfrage ziemlich genau entsprechen werde."

„Aber es giebt noch andere BerufSartcn, die, so nützlich undsogar nöthig sie in einem Staate sind, doch keinem Einzelnen Ver-gnügen oder Vortheil bringen, und die Staatsgewalt sieht sich dahergenöthigt, in Bezug auf die Einzelnen, die sich diesen GewcrbSartenwidmen, ein ganz anderes Verfahren einzuschlagen. Sie muß ihnenauf öffentliche Kosten Begünstigung zu Theil werden lassen, damitsie ihren Unterhalt finden, und sie muß, um jene Nachlässigkeit, dersie sich leicht ergeben könnten, abzuwenden, entweder besondere Wür-den an die Berufsart knüpfen, oder eine lange Reihe von Rangstufenund eine strenge Abhängigkeit der Einen von den Anderen einführen,oder irgend welche andere zweckmäßige Mittel anwenden. Hierhergehören alle im Finanzwesen, im Sccdienste oder in obrigkeitlichenAemtern angestellte Personen."

„Man kann vielleicht beim ersten Anblick meinen, daß die Geist-lichen zur ersteren Klasse gehören, und daß man die Ermunterungihres Diensteifers, gerade wie bei den Sachwaltern und Aerzten,getrost der Freigebigkeit Derer überlassen dürfe, die ihren Lehren an-hängen , und in ihrem geistlichen Dienste und Beistände Heil undTrost finden. Und allerdings wird ihr Fleiß und ihre Wachsamkeitdurch dies Motiv geschärft werden, so wie ihre Gcschicklichkeit inihrem Berufe und ihre Fähigkeit, die Gemüther zu lenken, durch dietäglich sich vermehrende Uebung und immer größere Aufmerksamkeitzunehmen muß."

„Allein wenn man die Sache näher untersucht, so findet sich,daß dieser eigennützige Eifer der Geistlichkeit gerade Dasjenige ist,