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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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18) Nicht durch den Aachener Friedcnstraktat, sondern durch einen zu Buen-Rctiro den 8. Oktober 1780 geschlossenen Traktat, laut dessen sich der König vonSpanien gegen den König von England verbindlich macht, der Assicnto - Gesell-schaft für alle ihre Rechte, Forderungen und Ansprüche hunderttausend PfundSterling zu zahlen. Blanqui.

16) Diese beiden Affekuranzgescllschastcn wurden in London am 8. Januar

1720 laut Patent vom nämlichen Tage errichtet. Blanqui.

17) „Der Kaiser hat für jede Philosophenschule einen Lehrstuhl gegründet.Die Besoldungen sind ansehnlich, und die Stoiker, die Schüler Platv's, Epikur'Sund Aristoteles ' haben alle gleichviel. Wenn einer dieser Lehrer stirbt, so kommtein anderer, der nach Stinuncnmehrhcit und nach einem vor den ausgezeichnetstenPhilosophen abgelegten Tramen dazu gewählt wird, an seine Stelle. Der Preisdes Kampfes ist aber auch nicht, wie bei Homer , eine Ochscnhaut, sondern zehn-tausend Drachmen Jahreseinkommen, wofür der Sieger Vortrage zu haltenhat." (Lucian.)

18) Man braucht nur diese Stelle in Smith zu lesen, um den Vorwurf

socialer Indifferenz zu würdigen, den manche vorgebliche Oekonomistcn in unsererZeit dem Verfasser gemacht haben. Blanqui.

19) Wenn man über eine Kirche nach ihren Werken urtheilen darf, so ist die

englische Kirche gewiß nächst der spanischen Inquisition die abscheulichste Anstalt.Man könnte sie mit drei Worten charakterisircn: Heuchelei, Frömmelei, Habgier.Sie ist eine Schande für England. BlaNqui.

20) Der Verfasser hatte in der ersten Ausgabe hier noch Folgendes, was inden späteren Ausgaben weggeblieben ist: „Mehrere unter Denen, von welchen wirnicht mit Sicherheit wissen, daß sie öffentliche Lehrer waren, sind, wie cS scheint,Privatlchrcr gewesen. Wir wissen, daß PolybiuS der Privatlchrer des ScipioAemilianus war, und wir haben allen Grund zu glauben, daß Dionysius vonHalikarnaß ein ähnliches Amt bei den Kindern des Marcus und Quintus Cicero hatte."

21) Wenn man das heutige Einkommen der schottischen Geistlichkeit mit Aus-schluß ihrer Kirchenländereicn und Pfarrwohnungcn im Durchschnitt auf 200 PfundSterling für den Geistlichen annimmt, so betragen die gcsammtcn Ausgaben etwa190,000 Pfund Sterling jährlich. Wir haben schon bemerkt, daß durch eineAkte vom Jahre 1812 die Besoldungen der schottischen Geistlichen, so weit sieunter hundcrtfunfzig Pfund Sterling (mit Ausschluß der Ländcreien und Woh-nungen) jährlich ausmachen, auf diese Summe erhöht wurden. Es kann aberkaum ein Zweifel sein, daß ein solches Einkommen nicht groß genug ist, um einenGeistlichen standesgemäß leben zu lassen, und die allgemeine Meinung scheint sichdafür auszusprcchen, daß das Minimum der Besoldung auf zweihundertfunfzigbis dreihundert Pfund jährlich gesetzt werden müsse. Mac Culloch.