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[Dritter Band. - Vierter Band.]
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Steuerpflichtigen bankerott oder zahlungsunfähig, so muß der Ein«sauiinlcr die Stcner.vorschicßen, das ganze Kirchspiel wird aber imnächsten Jahre so viel höher besteuert, daß der Eiusammlcr seinenVorschuß wieder erhalten kann. Sollte der Eiusammlcr selbst banke-rott werden, so muß das Kirchspiel, welches ihn gewählt hat', bei'dem Gencralcinnchmcr der Elcktion für ihn hasten. Dä cö' gberfür Letzteren sehr lästig sein würde, mit dem ganzen Kirchspiel einenProceß zu führen^ so wählt er sich nach seinem Belieben fünf odersechs der reichsten Steuerpflichtigen aus, und nöthigt sie zu ergänzen,was durch die Zahlungsunfähigkeit des Einnehmers ausgefallen ist.Das Kirchspiel wird hintcnnach so viel höher besteuert, um dieseFünf oder Sechs wieder zu ihrem Gelde zu bringen. Diese Nach-bcsteucrunge» sind immer ein Zusatz zur Taille des Jahres, in wel-chem sie aufgelegt werden.

Wenn eine Steuer auf den Kapitalgewinn in einem besonderenGewerbszwcigc gelegt wird, so sehen die Gewcrbtrcibcndcn darauf,daß sie nicht mehr Waaren zu Markte bringen, als sie zu einemhinlänglich hohen Preise verkaufen können, um sich für den Vorschußder Steuer bezahlt zu machen. Einige ziehen auch wohl einen Theilihrer Kapitalien anö dem Gewerbe zurück, und der Markt wirdspärlicher versorgt als zuvor. Es steigt der Preis der Waaren,und die schlicßliche Bezahlung der Steuer fällt auf den Konsumenten.Wenn aber eine Steuer auf die Gewinnste von Kapitalien, die imAckerbau ihre Anwendung finden, gelegt wird, so haben die Pächterkein Interesse, einen Theil ihres Kapitals aus dieser Anwendungzurückzuziehen. Jeder Pächter bewirthschaftet eine bestimmte Quan-tität Land, für welche er Rente zahlt. Zum gehörigen Anbau die-ses Landes ist eine bestimmte Quantität von Kapital nothwendig,und wenn der Pächter einen Theil von dieser nothwendigen Quan-tität wegnähme, so würde er sichs dadurch gewiß nicht leichter ma-chen , die Rente oder die Steuer zu zahlen. Er kann niemals dabeigewinnen, wenn er, um die Steuer zu zahlen, die Menge seinerProdukte vermindert und den Markt spärlicher versorgt. Die Steuermacht es ihm also niemals möglich, den Preis seiner Produkte sozu erhöhen, daß er die schließlichc Bezahlung der Abgabe aus denKonsumenten würfe und sich aus diese Weise bezahlt machte. Nun