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Belager ungs Maschinen.
gemS, indem man innerhalb des größer» Thurms aufeine verborgene Art noch einen kleinen anbrachte, dermittelst gewisser Schrauben und Seile in die Höhe ge-hoben werden konnte, so daß der Thurm auf einmalweit höher ward, als die feindlichen Mauern und Vcr-schanzungen, und man letztere leicht zu bestürmen ver-mochte.
Die Erfindung der Wandelthürme wird einigenKünstlern in Sicilien zur Zeit des Tyrannen Diony-sius zugeschrieben. Andere halten den PolyiduS,einen großen KriegsbaUmeistcr aus Thessalien, unterdem Könige Philipp von Macedonicn, für den erstenErfinder. Diovor aus Sicilien gedenkt aber schonsolcher Thürme zur Zeit des ältern Dionysius. EineMaschine von ungeheurer Größe war die Hclcpoliö.Der große Städtecrobcrer D e metriuö, des Ant i-gon i Sohn, soll der Erfinder derselben gewesen seyn.Nach V itruv's Bericht ist sie 12; Fuß hoch und60 Fuß breit gewesen. Sie war dem mit einem Sturm-dache versehenen Mauerbrecher nicht unähnlich, aberviel größer und wirksamer; durch Seile und Räder wur-de sie in Bewegung gesetzt, wobey zugleich unterschied-liche andere kleinere Maschinen angebracht waren, umungeheure Steine und andere schädliche Dinge damitfortzuschleudern.
Unter diese Belagerungs- und VertheidigungSma-schinen gehört auch die Sambuca des Vegeti us,welches eine an den Wandelthürmcn angebrachte Fall-brücke war, die an die Mauer angelegt wurde, um dar-auf mit leichter Mühe die Stadt zu ersteigen ; ferner derTol l eno, ein an der Spitze eines senkrecht aufgerich-teten Balkens angebrachter und im Gleichgewicht schwe-bender Querbalken, der nach Art des Schwengels aneinem Ziehbrunnen, freilich mittelst Rollen und Seilen,auf und nieder bewegt werden konnte, um damit ent-weder einen an dem Ende desselben befestigten sehr großen,Korb voll Soldaten auf die Mauer zu heben, oder einSchiff der Belagerer damit zu ergreifen, in die Höh?