Band 
Erster Theil. A-D.
Seite
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Bergwerksmaschinen.

als mittelst eines obcrschlächtigcn Wasserrades, ohnedeshalb sonst einen Aufwand zu machen, der diesen Vor-theil wieder aufhebt.

Eben so nothwendig ist auch die Anordnung, wo-durch man verhindert, daß so viel wie möglich die Kraftdurch ihre Wirkung die Hindernißlast nicht ver-mehre. Freylich vergrößert in den meisten Fällen derüberwiegende Druck an dem angreifenden Theile derMaschine das Reiben in etwas; allein man hat dochMittel, diesen Druck so viel wie möglich durch schick-lich angebrachten Gegendruck, oder durch Mherbrin-gen an den Bewegungspunkt, zu vermindern. Bey«inem oberschlächtigen Wasserrabe j. B. vermehrt da-Gewicht dee in den Schaufeln auf der einen Seite desRades befindlichen Wassers den Druck der Zapfen aufden Zapfenlagern. Man lasse aber das Rad gegen dieLast sich bewegen, oder lasse die Korb stanzen in dieHöhe in einem horizontalen Waagebalken schieben, odervertheile die Last gleichförmig und so, daß die Krumm-zapfen weniger Last zu tragen haben, um sie dünnernehmen zu können ; so wird die von der Kraft nicht ver-meidliche Hindernißlast - Vermehrung sehr verringertwerden. Ee ist also ganz den Grundsätzen der Mechanikzuwider, die Maschine so zu bauen, daß die Kraft nichtauf sie wirken kann, ohne ihre Theile stärker auf einan-der zu pressen, zu klemmen, oder wohl gar stockend zumachen. Wer z. B. das Wasser auf ein oberschlächti-ges Wasserrad so fallen lassen wollte, daß es am stärk-sten die Bodenschaufel nach einer durch den Mittel-punkt des Rades gehenden Richtung träfe, der müßteerwarten, daß das Rad entweder gar nicht, oder dochäußerst schwerfällig und stockend umginge.

Mit dem< Theile, worauf die Kraft zuerst wirkt,muß auch eine solche Einrichtung getroffen werden, daßdurch ihn die Kraft »en größtmöglichen Effekt zu lei-sten im Stande ist. Ein oberschiächtigcs Wasserrad z.B. das ein schweres Viertel, zu viel oder zu wenigSchaufeln hat, zu öreit oder zu enge geschaufelt ist,

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