382 Ber zwecks Maschinen.
rückgeblieben seyn, die man von der VortheilhaftestenBenutzung der Aufschlagwasser, welche man'in Grabenfortführte, erwarten konnte, indem die Adwartung derSpunkstücken, ihr leichtes Wandelbarwcrdcn, und diedaher entspringenden öftren Reparaturen immer vielGeldaufwand und Zeitverlust in Rücksicht der Wirkungdes Gczeugee verursachen. Nach und nach würd« danndie Spuudstücken-Wasserleitung eben das gekostet ha»ben, was man vorher für die Vorrichtung, die Wasserin Graben hcrbeyzuleitcn, auf einmal hätte bezahlenmüssen. Bey einer nachherigen totalen Auöbcssrungder Spundstücke entschließt man sich denn wohl garnoch, jetzt jenen Graben zu fuhren, um nunmehr dieWasserleitung dauernder und vortheilhafter zu machen.Hätte man dies nun gleich damals bey der Erbauungdes Gezeuges gethan, wie viel Zeit und Geld würdeman nicht gespart, und wie viele Vortheile würde mannicht schon dadurch genossen haben? Schaden hattealso die Grube durch jene zweckwidrige Ausführung al,.lerdingS ; allein er ist doch desto weniger fühlbar, je mehrNutzen die Maschine für die Grube mit sich führte.
Es ist also zu der möglichst vollkommenen Erbau,u.ng einer Maschine nothwendig, daß nicht das dazu er,forderliche Geld fehle. Daß man haushälterisch damitzu Werke gehe, ist allerdings der Klugheit gemäß; al-lein man muß nur nicht auf Kosten der Dauerhaftigkeitwohlfeiler zu bauen suchen. So würde man z. B. sehrübel fahren, wenn man beym Ankauf der Materialienblos die wohlfeilsten wählte, ohne zu prüfen, ob sieauch die erforderliche Güte besitzen. Durch solche Vor-theile, die in der Zukunft in Nachtheile ausarten, darfman sich ja nicht blenden lassen.
Hat man die Bestandtheile der Maschine gut ge-wählt, so muß man auch auf eine möglichst gute undvollkommene Anordnung und Zusammensetzung derselbenzìi dem beabsichtigten Zwecke gehörig bedacht seyn. Vor-züglich hat man hierbey dahin zu sehen, daß die Ma-schinentheile den Druck, dem sie ausgesetzt sind, gehörig