Band 
Erster Theil. A-D.
Seite
381
JPEG-Download
 

VergWerkSinaschinen.

38i

hingcleitet, und dann mittelst einer Rösche zu demEr-bauungspunkre des Gezeugcs geführt werden. Derhierzu nöthige Geldaufwand übersteigt jetzt aber dieKräfte der Grube. Mittelst Spund stücke würdendie Wasser wohl in einem kürzern Wege und also etwaswohlfeiler herzugeführt; aber auch die dazu nöthigenKosten wären ihr gegenwärtig zu viel. Was hätte mandaher jetzt zu thun? Es bliebe nur der einzige Wegübrig, gerade von der Grube einige 50 Lachter hinun-ter ein oberschlächtiges Rad zu bauen, und durch dieses^vermöge eiràs eben so langen Feldgestängee das Ge-zcug in Umtrieb zu setzen. Die hierzu erforderlichenKosten kann dann die Grube, da sie in Rücksicht dervorigen weit weniger betragen, wohl aufbringen. Manwählt also das Feldgestänge, un) nun bauet man eineMaschine, mit der man zwar Wasser auffördern kann,«ber nicht in der Menge und Dauer, mit der man esLurch ein Gezeug mir einfachem oder besser doppel-tem Vorgelege im Stande wäre. Muß nun dieGrube mit ihren Bauen stark in sie Tiefe, und hat siedabey viel Grundwasser, so wirs sie bald in den Fallkommen, zu erfahren, daß ihr Kunstgezeug nicht mehrdie gehörigen Dienste leiste. Zwar thut ce, an sich be,trachtet, immer noch so viel, als vorhin; allein dem-ungeachtet reicht doch die Grube nicht damit aus. Hättesie gleich anfangs so viel aufwenden können, als erfor-derlich gewesen wäre, das Kunstgezeug zu dauernoerbestmöglichster Benutzung zu bauen, so sahe sie jetzt nichti>ic Nothwendigkeit vor sich, am Ende doch noch diesenBau auszuführen. Er wäre nun schon ausgeführt,und hätte das auf das Fcldgestänge ». s. w. verwendete .Geld, und die zu dessen Erbauung aufgegangene Zeit er-spart und gewonnen.

Freilich würde die Grube wohl in einem ' bessernFalle sich befinden, wenn sie die Wasser, wie oben ge-dacht, durch Spundstücke bis zu dem Ein rösche-p unkte geleitet hätte. Allein die dadurch erhaltenenVortheile würden doch noch immer gegen diejenigen zu-