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Berve
gung.
welchem das obere immer nachsinken muß, sich'nach den-jenigen Höhen bestimmen werde, von welchen her dasobere Wasser drückt und dem ausflicßenden Wasser nach-stnkt, d. i. daß sie mit der Geschwindigkeit eines Kör-pers übereinkommen werde, der von eben diesen Höhenfrey herabgefallen ist.
Wirklich zeigt dies denn auch die Erfahrung inderjenigen Genauigkeit, welche bey der Bewegung stüs-siger Körper sich einigermaßen erwarten läßt, die durchweit mehr Ncbenumstände, als welche auf die Bewe-gung der festen Körper einen Einfluß haben, gestörtwerden, und folglich weit mehr von dem, was die Theo-rie angibt, abweichen. — Man vergleiche hiermit dieArtikel Ausfluß des Wassers aus Gefäßenund Röhren und Ausflußmenge des Was-sers. Und zur bessern Erläuterung der folgendenSätze muß ich auf die Artikel Fall der Körper undSchwere verweisen.
Nur selten hat die praktische Mechanik mit fallen-den oder geworfenen Körpern zu schaffen. Allein einejede aus einem Gefäß laufende, aufwärts oder schrägeoder horizontal springende, oder mit einem gewissenFalle fortfließende Waffermasse, kann man ansehen, alsbestände sie aus unendlich vielen Körperchcn, welcheinsgesammt schwer sind, und in diesem Hervorstießen,Springen «oder Sinken jedes für sich den Gesetzen derSchwere folgen müssen. Wenn diese Wirkung für einenTheil anders, als für den andern sich bestimmt, weilderselbe länger gefallen ist, oder in eine andere Richtunghineingeräth, so müssen diese Körperchcn sich auch aufverschiedene Art fortbewegen, wobey auch der Zusam-menhang der flüssigen Masse gestört wird. Folgendeleichte Erfahrung kann Jedermann gar bald davonüberzeugen. Man gieße aus einem nicht kleinen Ge-fäße eine Masse Wasser von einem hohen Fenster beystiller Luft auf die Erde herab, aber nicht zu geschwinde,so daß es anfänglich in einem ungerheilten Strahle fällt.Man wird dann sehen, baß der Strahl eine Weile bei-