Band 
Erster Theil. A-D.
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Bewegung.

Bewegung zu'leiten und zu zwingen die Kunst mitsicherm Erfolge unternehmen kann, indem sie dieselbenin Behälter faßt, durch Röhren leitet, und selbst deeSchwere entgegen zu beträchtlichen Höhen hinauftreibt.Dirs kann ihr nicht gelingen, wenn sie nicht die Kräftedes Wassers untersucht, mit welchen dasselbe wirkt, so-bald ihm ein freyer Ausfluß, in welcher Richtung esauch sey, erlaubt wird. Alle diese Gesetze der Bewe-gung würden ohne Schwere nicht Start haben. Siewürden sich auch sehr verändern, wenn in dem Wassermit der Schwere eine solche Kraft, wie die Federkraftder dunstarrigcn Substanzen, sich verbände, welche un-ter manchen Umständen der Schwere entgegenwirken,und die Theile des Wassers zum Steigen bringen könnte.Es kömmt also in diesen Gesetzen fast alles auf denDruck an, den die Theile einer Wassermassc auf einan-der ausüben; f. auch Hydrostatik und Hydraulik.

Wenn an einem Gefäße von einiger Höhe eineRöhre angebracht wird, in welche das Wasser seitwärtsdringen, dann abxr stcigen kann, so erhebt es sich biszu gleicher Höhe mit dem Wasser in dem größern Ge-fäße. Fügt man demselben vier Röhren in vier Punk-ten an, welche um den vierten Theil der Höhe des Ge-fäßes von einander abstehen, so wird von allen vierOeffnungen aus in jeder Röhre das Wasser in den Ver-hältnissen i, L, z, 4 steigen, um jene Höhe der Ober-fläche des Wassers in dem Gefäße zu erreichen ; f. Hy-drostatik. Es ist also klar, daß der Druck des obernWassers auf das untere in der Nachbarschaft dieser vierOeffnungen in dem Verhältniß der Höhen i, 2, z, 4stehe. Dieser Druck verändert sich nicht, wenn mandie Röhren, in welchen das Wasser stieg, von denOeffnungen wegnimmt, und dem Wasser einen freyenAusfluß durch dieselben verstattet, zumal, wenn mandafür sorgt, daß daö auefließende Wasser, durch obeneinflicßcndes anhaltend ersetzt wird. Nun läßt sichschon inv Voraus vermuthen, daß die durch diesen Druckbestimmte Geschwindigkeit des ausfließeoden Wassers,