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Bewegung.
Röhren sind; denn das Reiben findet an den innernFläeven der Röhren Starr, welche sich wie die Durch-messer verhallen, wenn dagegen die in den Röhren ein-geschlossenen Wassermassen sich wie die Quadrate ebendieser Durchmesser verhallen. Wenn daher von zwey .solchen Röhren eine doppelt so weit als die andere ist, soreibt sich eine vierfach größere Masse an einer nur zwey-mal so großen Fläche. Aber man kann es doch mit die-sen Weiten der Röhren nicht höher treiben, als andereUmstände es erlauben. Hierzu kömmt auch noch derwichtige Umstand, daß man diese ableitenden Röhrennur in wenigen Fällen senkrecht machen kann, sonderndaß man dem Wasser ein schwaches Gefälle durch Röh-ren geben muß, die eben deswegen um so viel langer wer-den, und mit soviel größerer Fläche das hindurch fließen-de Wasser aufhalten. Mit der Figur derjenigen Ocss-nungen, durch welche das Wasser zum Ausfluß kömmt,ist man sonst oft ohne Noth sehr künstlich umgegangen.Aber jetzt weiß man durch die Erfahrung, daß die vor-thcilhafteste Figur die eines runden platten Loches ineiner platten Scheibe ist.— In Hinsicht der Anwendungdieser Sätze sehe man vorzüglich die Artikel Aufschlag-wasser, Kanal, Pumpe, Röhrenleitung,Springbrunnen und Wasserleitung.
J. Poleni, de motu aquae etc. Patav. 1717 , 4 .
Dan. Bernoulli , Hydrodynamica, sive de viribuset motibus fluidorum commentarli. Argentorati»728. 4-
d' Alembert, Traité d’equilibre et du mouvementdes fluides. Paris 1744- 4- Liv. II.
W. I. G. Karsten, Lehrbegriff der gesummten Ma«Ihematik. Th. V. Greifswalde 1770. 8- S. 1 ff.
Bossut, Traité élementaire d’Hydrodynamique.Voi. 1 . II. nouv. ed. Paris 1777. g. — Bvssüt'sLehrbegriff der Hydrodyuamik nach Theorie und Ersah,rnng; a. d. Franz, übers. von K. Chr. Langsdorf.Band I. II. Franks, a. M. 1792. gr. L.