Band 
Erster Theil. A-D.
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Bleuelgewicht.

Mitte rundes, und am Ende wie ein langer starker Na,gel geschmiedetes Eisen, deren man zwey bey Bergwer-ken zu dem H o r n h a sp e l nöthig hat. Der yagelför-migc Theil wird in das eine und in das anhcre Ende. des0ÌU ndbaum es, worauf sich das Seil windet^. ein»gcteieben.. Der runde Theil dreht sich in dem Pfad«eisen oder in der Pfanne oben auf den beyden Stän-dern od^r Pfosten, und der viereckige Kopf ist in dasHafpckhorn ciugelaffen.

Bey Feldgesiängcn wird B l e u c l c i se n ein Eisenin dem Bleuel genannt. ist einen Ccntner schwerrmd wi-ifaßr das dünnere 4 Fuß lange Ende ber Bleuel-stange.- Dieses Bleueleisen besteht aus dem 1 Fuß4 Z08 langen, am Ende erhöht runden und durchgekochtenstarken Halse, und aus zwey 4 Fuß langen Flügeln mit; Löchern. Durch diese Löcher und den Bleuel werdenstarke eiserne Nägcl mit breiten Köpfen gesteckt, undunten mit Vorftecknägcln verwahrt. Ist die rundedurchkochte Scheibe am Halse 3 bis 4 Zoll gespalten, sodaß der runde Hals des Stangencisens an der Korb-stange dazwischen treten kann, so hat man cinBleuel-eisen mit e in em Ziegen fuß. Die beyden Schei-ben haben Backen. Nun wird das Bleuelcisen in diegroße Schwinge mir einem Hängnagel gefaßt. Uebri-gcns muß der Bleuel in einem gewissen Verhältnissemit dem Krummzapfcn stehen. Ist dieser z. B. 3a Zollim Hub, so muß der Bleuel 30 Fuß lang seyn, und ister etwas länger, so geht die Kunst noch leichter um.Wenn also der Krumnizapfen 27 die 30 Zoll im Hubist, so wird der Bleuel 30 bis 33 Fuß lang genommen;f. Srangcnkunst.

Bleuelgcwicht heißt beym Maschinenwesen«in an dem Bleuel -angebrachtes Gewicht, welchesbestimmt ist, die Bewegung des Bleuels, der bey einemFcldaestänge von dem Hrummzapfen des Wasserradesgehoben wird, zu erleichtern. An einer Krampe desBleuels hängt ein eisernes Seil mit einem Haken. Das