Band 
Erster Theil. A-D.
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Vleyerne Röhren.

von beliebiger Länge und Dicke, um welche man diebleycrnen Platten legt, die man dann solang, ale siesino, mit einem Lothe zusammenlöthct. Nachdem mandas Bley mir einem Eisen wohl geschabt hat-, so be-schmiert man das Beschabte mit Harz , und schüttethernach das Loth, 'welches in einem Löffel geschmolzenwurde, darüber, oder läßt mit einem heißen Löthei-sen schmelzen. Diejenigen Stellen, wohin das Lothnicht kommen soll, bcstreicht man mit Kreide. Zuwei-len ist es beym Lothen nöthig, die großen Röhren in-wendig zu wärmen, wozu man sich langer schmalerkupferner Pfannen bedient, die mit Kohlen angefüllt indie Röhren geschoben werden. Diese Pfannen heißenPolaster. Das Loth, welches sich die Blcygießcrzum Löthen bedienen, besteht aus einer Vermischungvon 2 Pfund Bley und i Pfund Zinn. Da es abersehr schwer hält, die bleyernen Röhren so fest zusammenzu löthen, daß sie dem Drucke dee Wassers hinlänglichwiderstehen können, so ist ce weit besser, diese Röhrenaus den. Ganzen zu gießen. Alsdann sind sie von einerbeständigen Dauer. Es ist auch gut, wenn man sie soeinrichtet, daß sie auseinander geschraubt werden kön-nen. In diesem Falle müssen die Schraubengängc mitTalg bestrichcn werden, damit man sie zu reinigen undLas weiße, der Gesundheit schädliche, Pulver herauszu-nehmen vermöge, welches Blcyzucker heißt, und eineAuslösung des Bleyes ist, die durch das Wasser hervor-gebracht wird; stauch Röhren.

I Leupold's Schauplatz der Wasserbaukunst. Leip.ji'g 1724. Fol. S. gt. f. Wie die bleyernen Roh.ren gegossen werden.

Méinoire sur Ir manière d'améliorer les tu^auxeie plomb, et de les ajuster le* unes au bout deaautrea sans fondure, et sans que leau puisse8'tchapper; im Journal oeconom. Mars. 1761. ©. 115 f.

De criptions dea Arts et Aletiers. Tom. XI11.

Die Purist blcyeroe Röhre» zu verfertigen.