Band 
Erster Theil. A-D.
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Druck des Wassers.

wiegen. Es könnte also demDrange des WafferSüber-flüfstg widerst, hen, zumal wenn noch über demselben einschweres Gebäude aufgeführt würde. Allein dies ge-schieht doch nicht immer, z. V. bey den schweren Sei-tenwänden steinerner S chlcu scn. Man macht diesedeswegen sehr stark und breit, damit sie die schwerenScitenthürcn halten können, ohne im mindesten nach-zugeben. Außerdem haben sie auch den Scitendruck derErde auszustehen, der allerdings sehr beträchtlich ist.Man hat es zur Regel gemacht, die nach mechanischenGründen berechnete Starke für das Gemäuer, um sichdurch beyde Kräfte nicht Überdrücken zu lassen, noch umdie Hälfte größer anzunehmen, damit man ein hinreichendsicheres Uebergcwicht bekomme. Wenn nun aber Was-ser unter dem Grunde steckt, welches mit einer Kraftwirkt, die wir zu £ des Gewichts der Mauer anschla-gen, so ist mehr ale diese zum Uebergewicht dienendeHälfte verloren, wenn man nämlich eine fast gleicheHöhe des Gemäuers und des Wassers annimmt. Ge-setzt, es wären nach der Rechnung 1,920, eoo Pfundeben zum Gleichgewicht hinlänglich. Man mache nundas Gemäuer um 960,000 Pfund schwerer, aber auchum die Hälfte weiter im Grunde. Alsdann wirkt dasWasser mir £ Theilen des Gewichts von 2,380,000Pfunden 1,152,000 jtz. von unten auf gegen dieMauer, d. i. mit 192,000 Pfunden mehr, als die derMauer noch zugesetzten 960,000 Pfund betrugen. Esbleibt also nicht einmal das Gleichgewicht, für welches1,920,000 als nokhw ndig berechnet waren. In derThat liefert auch die Geschichte der Hydrotechnik mehrereBeyspiele, wo Schleusen und andere wichtige Wasser-werke dadurch bald baufällig wurden, daß sich durch einVersehen Wasser unter das Grundwerk ziehen konnte,unv so durch die Gewalt desslbcn der Ruin des Ge-mäuers entsprang.

. Es ist daher leicht einzusehen, wie viele Vorsichtvorzüglich dazu gehört, den Boden einer Schleuse ge-gen den Druck des Wassere von umen zu sichern. Denn