Band 
Erster Theil. A-D.
Seite
924
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Druckwerke.

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vertikale Erhöhung der Ausgußrinne über dem Kolbenund »eren Grundfläche die Fläche des Kolbens oder Weitedes Stiefele ist, berechnen mriß. Nun hat man abererst r»e Gewalt gegen den r u h i g st e h e n d e n Kolben inseinen mittlern Grande. Denn sobald dieser Kolben inDewrgung qeräth, wird jene Last durch die Geschwin-digkeit des durch die Steigröhre gepreßten Wassers of-fenbar vergrößert. Diese Geschwindigkeit ist aber destogrößer, i) je mehr die Weite des Stiefels, worin derKolbm spielt, die Weite der Stcigröhre übertrifft;2) je kürzer das Quadrat der Zeit ist, worin der Kol-ken auf- oder niedergeht; denn die Kraft verhält sichwie des Quadrat der Geschwindigkeit, oder überhauptwie das Quadrat der Zeit eines halben Kolbenfpicls;z> je höher der in eben der Zeit vom Kolben zu durch-lauferde Kolbenhub ist; und 4) je schiefer oder krüm-mer man das Wasser durch die Steigröhre bis zur ver-langten Steste führt, oder mit andern Worten, je län,ger man d>e Steigröhre macht. Wenn z.B. die beydenRöhrm NLM und MAN Zig. 7. gleich weit sind,und man zieht durch p die Horizontastinie pq, so mußdas Wasser in eben der Zeit in der Steigröhre KLMbis an p kommen, worin es in der Steigröhre NxMbis an q steigt, folglich auch im letzter» Falle, wo es ineben der Zeit einen ungleich größern Weg zu durchlaufenhat, fch auch mit weit größerer Geschwindigkeit fortbe-wegen.

Um daher die Gewalt zu bestimmen, welche den be-wegten Kolben drückt, muß man das Gewicht einer aufden Kolben drückenden Wassersäule berechnen, derenHöhe größer ist, als jene vertikale Erhöhung der Aus-gußrinne, welche ich hier mir « bezeichnen will. Ausden eben erwähnten vier Sätzen läßt sich dann folgern,daß dieses noch zur Höhe « zu addirende Stück destogr ößer werden müsse, je größer das Produkt ist, wel-ches entsteht, wenn man die Höhe des Kolbenhubs, dieLänge der Steigröhre und die Zahl, welche zeigt, wievielmal die Weite der Steigrohre in der Weite des Stir,