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Eff-kt
eigentlichen Effekt der Maschine, auch das me-chanische Moment des aus den Hindernissen der Be.wegung entstehenden Widerstandes. Nun ist aber,wie wir missen, P . c = Q . k, mithin auch P . c= p . k F . k; und daraus haben wir p . k— p . c — F . k. Dies heißt so viel: der eigent-liche Effekt der Maschine wird erhalten, wenn mandas mechanische Moment des Widerstandes, welchendie Hindernisse der Bewegung verursachen, vom me-chanischen Momente der Kraft abzieht. Daraus er-geben sich denn folgende merkwürdige Satze.
Man kann sich keine Maschine ohne alle Rei-bung denken, folglich muß bey jeder Maschine derAusdruck F . k einen gewissen Werth haben. Es istdemnach klar, daß der eigentliche Effekt der Ma-schine allemal kleiner, als das mechanische Momentder Kraft ausfällt. Man hat daher kein Mittel,wodurch man bewirken könnte, daß ein geringes Mo-ment der Kraft einen großen eigentlichen Effekthervorbringt. Wenn man z. B. ein großes Gewichtmit einer geringen Kraft bewegt, so ist der eigent-liche Effekt der Maschine kleiner, als das mecha-nische Moment der Kraft, denn obgleich das Ge-wicht p, welches bewegt wird, groß ist, so ist dochdie Geschwindigkeit desselben k so gering, daß dasProdukt p . k nur = P . c — F . k seyn kann.Wenn nämlich eine Maschine, wie oben gesagt, ih-ren gleichförmigen Gang einmal erreicht hat, so istdann Pc = Q . k, oder P , c = p . k -J- F . k.Daraus erhält man p . k = P c — F . k.
Will man daher einen Riß oder ein Modell voneiner neu crfundnen Maschine beurtheilen, und manfindet nach aufmerksamer Untersuchung, daß der ei-gentliche Effekt der Maschine dem mechanischenMomente der Kraft gleich, oder gar größer als das-selbe seyn muß, wenn die Maschine ihre Wirkungthun soll, so kann man daraus unumstößlich schlie-ßen, es sey unmöglich, daß die Maschine einen glück-