Band 
Zweiter Theil. E-J.
Seite
326
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826 Flasche

Flach sraffinirmaschknen, sind diejenigenMaschinen des Bundy, Lee, Christian ».abwei-che den Flachs (auch den Hanf) ohne vorhergegangeneRöstung zubereiten, ihn von der Rinde und von dengummigen Theilen befreien (f. Bokemühle, Th. I.S. 490 ). Nach der Christianfchen Maschine, welchedie berühmteste war, kamen noch mancherlei andere ähn,liche zum Vorschein, z. B. die Bellafinetrischeund die Catlinettische. Von diesen wurde aberdoch nicht viel Gebrauch gemacht. Die Catlinettischeunterscheidet sich dadurch wesentlich von den übrigen, daßsie aus einer starken kreisförmigen kannelirten oder gerif-felten Basis besteht, worauf ein eben so geriffelter Kegel,mit seiner Spitze um den Mittelpunkt jener Basis, her»umrollt und so den auf der Basis liegenden Flachs bear-beitet.

Es ist viel darüber hin und her gesprochen wor-den, ob der durch Maschinen (ohne Röstung) bearbeiteteFlachs eben so gut, besser oder schlechter ausfalle, alsder auf gewöhnliche Art zubereitete. Das Urtheil vonVielen, welche Versuche mit Maschinen anstellten, sielfür letztere nicht günstig aus; man fand oft den Fadenbeim nachmaligen Spinnen und Weben nicht dauerhaft.Andere, besonders diejenigen, welche den Flachs vor demSpinnen in den Keller oder überhaupt in eine feuchteLuft gebracht hatten, behaupten das Gegentheil. Undso scheint man hierbei, selbst die jetzt, noch auf keinenfesten Grundsatz gekommen zu seyn.

I. Rothstein, Magazin für den deutschen Flachs,und Hanfbau ic. 2teS und 3 tes Heft. Weimar 1819.1820 . 4 .

I. G. Meyer, Ueber die Verarbeitung des Hanfes undFlachses im ungervtteten Zustande durch Maschinen.Hannover 18IJ. 4 .

Giovanni Catiinetti's neue Methode, den Flachsund Hanf zu brechen und zu bearbeiten, mit dem Ge-brauch der Maschine; a. d. Italien . Leipzig 1822. 8 .

Flackmaschine, s. Klopfmaschine.

Flasche, Kloben, Hülse. So nennt man