Band 
Zweiter Theil. E-J.
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16 Effekt

den, bequem gebrauchen könnten, gehörig in Aus-übung brächten.

, Wenn man aber eine sehr große Last, die sichin mehrere Theile nicht zerlegen läßt, überwältigensollte, wenn man z. B. eine große Glocke auf einenThurm hinaufzubringen hätte, so wäre freilich einezusammengesetzte Maschine, woran eine geringe Kraftder großen Last das Gleichgewicht hält, z. B. eineSchraube ohne Ende, der einfachen Maschine vorzu-ziehen. Denn die Maschine kann nicht in Bewe-gung gesetzt werden, wenn nicht das statische Mo-ment der Kraft größer ist, als das statische -Momentder Last. Nun aber läßt sich diese Bedingung destoleichter erfüllen, je kleiner die zum Gleichgewicht er-forderliche Kraft in Verhältniß mit der Last ist.Bei einer sehr großen zu bewegenden Last könnenvielleicht an einer einfachen Welle nicht einmal soviele Menschen angebracht werben, als zur Vergrö-ßerung des statischen Moments der Kraft über das-jenige der Last nöthig sind. Bei einer mehr zusam-mengesetzten Maschine aber übertrifft das statischeMoment von einer geringen Anzahl Menschen dasstatische Moment der Last gar leicht, und setzt da-durch die Last, obgleich sie sehr langsam fortgeht, inBewegung. Nun giebt es aber auch Effekte, diemit einer einfachen Maschine entweder gar nicht,oder doch wenigstens schwerer, als mittelst einer zu-sammengesetzten, hervorgebracht werden, z. B. wenndie Last eine große Geschwindigkeit haben muß. Ucbri-gens ist es eine Hauptrcgcl beim Baue der Maschi-nen, ihre Theile ohne Noth nie zu vermehren; sieheMaschine.

Den Unterschied des ökonomischen Effektsvon dem mechanischen habe ich schon oben ange-geben. Auf jenen kömmt in der Ausübung sehr vielan. Wenn z. B- drei Ochsen bei einer Maschineeben so viel als ein Pferd leisten, und nach einigenJahren immer wieder mit beträchtlichem Vortheil