Band 
Zweiter Theil. E-J.
Seite
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28 Eimerketten

herumgedreht wird. Auf diese Weise wickelt sich nundie Eimerkette um den Korb. Die beiden Enden UtKetten gehen von dem Korbe weg über zwei beweg-liche Scheiben. ' So hängen sie mit den Eimernsenkrecht in den Brunnen herab, ohne an einanderzu.stoßen und sich hinderlich zu seyn.

Man erhält durch diese simple Einrichtung denVortheil, daß man eine geringe oder starke Kraftgehörig nützen, und sie nach Belieben zur Umdrehungder Welle anwenden kann. Denn fällt z. B. dasGewicht der Kette weg, und wiegt der volle Eimer30 Pfund, so kann eine Person, die 30 Pfund Kraftin ihrer Gewalt hat, den Hebel der stehenden Welleganz kurz in der Nähe der Welle angreifen, und aufdiese Art den Eimer durch Umdrehung des Hebelsqus dem Brunnen in die Höhe winden. Vermagaber die Person nur 15 Pfund Kraft anzuwenden,so faßt sie den Hebel etwas mehr vorwärts nach demEnde zu an, und sie ist dann im Stande, mit ebender Gewalt auf den Eimer zu wirken, als bei derersten Kraft. Bei einer noch schwächcrn Kraft,z. B. von io Pfund, ergreift die Person den He-bel ganz vorn am Ende, um dieselbe Wirkung her-vorzubringen. Freilich hat sie dann zu der Arbeitdrei Mal so viel Zeit nöthig, als die Person, welchehinten nicht weit von der Welle den Hebel anfaßte;siehe Effekt oder Wirkung der Maschinen.Wenn nämlich diese Stelle 4 Fuß vom Mittelpunkteder Welle entfernt wäre, so betrüge der Umkreis,durch den sie fortgeschobcn werden müßte, 12s Fuß;bei einer Entfernung von 8 Fuß der zweiten Per,fon wäre dieser Umkreis 25f Fuß groß, und bei ei-ner Entfernung von 12 Fuß der dritten Person 37fFuß. Es kann demnach ein Mensch, der drei Malstärker ist, als ein anderer, auch drei Mal mehr ineinerlei Zeit verrichten. Man verliert also auch beidieser Einrichtung dasjenige an der Zeit, was manan der Kraft gewinnt, wenn man von dem Hebel