Band 
Zweiter Theil. E-J.
Seite
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46 Einwägewage

schießende Waffek zuerst trifft; s. Schaufeln,Wasserräder und Aufschlagwasser.

Einseitiger Hebel oder Hebel derzweiten Art, s. Hebel.

Einsetzen, s. Härten.

Einstöckel werden bei den Röhrenleitungenkleine Stücke Holz von H Fuß Länge und | FußBreite genannt, welche man in die zu der Absichtgemachten Oeffnungen der hölzernen Leitröhren spannt,um sie damit nach Belieben öffnen oder verschließenzu können. Haben sich die Röhren verstopft, undman will sie reinigen, so nimmt man nur die Ein«stöckel heraus, und man ist dann im Stande, jmitSchleim- oder Brunnenruthcn in den Röhren hinund her zu fahren; s. Röhre und Röhrenleitung.

Einstriche. Diesen Namen führen auf Berg,werken Hölzer, welche quer über den Schacht gesetztsind, um die Seitentonnen daran zu schlagen.

Einstrichbdcke heißen bei Feldgestän-gen eine Art Böcke oder Stege, die zwischen zweiWechselböcken stehen. Sie müssen fest in die Erbebefestigt seyn, und unten weit genug aus einandergehen, damit die Bewegung des Gestänges kein Hin-derniß finde; s. Kunst bock«

Einsümpfmaschine, s. Sümpfmaschine.Einthüren, die Windflügel. Dieserauf Windmühlen gebräuchliche Auedruck heißt so vielals, in die Flügel der Windmühlen mehr Späneoder^ Schindeln, sogenannte Thüren, einziehen,welches bei schwachem Winde geschieht; alsdann faßtder Wind die Flügel stärker, und treibt sie geschwin«der herum. Austhüren, die Windflügel, be-deutet gerade die entgegengesetzte Verrichtung; sieheWindmühle und Windflügrl.

Einwägewage, Erzwage,' heißt eine Wage,worauf man Erze, Metalle und Körner von uned.