Band 
Zweiter Theil. E-J.
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Eiftn

das Stück meist fertig, so geschieht es wohl gar zu-weilen, daß es durch einen einzigen Schlag abbricht.Alsdann dauert auch das Feilen viel länger, als beiweicherm Eisen, und dir Feile nimmt es so mit, baßsie bald unbrauchbar wird.

Sehr übel ist es aber auch, daß oft in einemund demselben Stäbe, wie man ihn von der Hüttebekömmt, verschiedenartiges Eisen sich befindet. Beisolchem Eisen kann man sich nun dadurch helfen, daßman jeden Stab davon zu einer ganz dünnen Stangeausstreckt, sie umbiegt, mit einander zusammenbau-scher, den daraus gemachten Büschel zusammenschweißtund wieder streckt u. s. w. Je öfter diese Arbeitwiederholt wird, desto bester wird bae ungleiche Ei-sen mit einander vermischt und desto mehr kann mansich hernach auf seine Haltbarkeit verlassen.

Um nun die Güte des Eisens zu erforschen, sokann man dieselbe nach der Oberfläche, nach demBruche und nach dem Korne beurtheilen.

Was die Beurtheilung des Eisens nach derOberflache betrifft, so müssen die Adern und Strie-men gerade und ununterbrochen fortlaufen, und anden Ecken muß das Eisen glatt und ohne Schiefernseyn. Die geraden Striemen zeigen an, daß es we-der Blasen noch Schiefern hat, und die glatten Eckensind ein Beweis, daß es durchaus rein und cinför,mig ist. Findet man in den Stangen Ritzen oderSpalten, die nach der Länge heruntergehen, so scha-det dies nichts; laufen aber diese Spalten quer durchdie Stange, so ist das Eisen nicht gut, und zu denmeisten Arbeiten unbrauchbar.

Auf dem Bruche kann das Eisen schwarz, schwarzmit aschgrauen Flecken, grau, grau mit weißen Flek-kcn, und glänzend wie Wiemuth aussehen. Dasschwarze ist gut, läßt sich ohne Feuer leicht häm-mern, bekommt aber von der Feile kein sehr glän-zendes Ansehen. Das schwarze Eisen mit aschgrauenFlecken ist eben so gut; nimmt von der Feile nochir. stfirff. D