Elektrisirmaschine
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nicht durch Hülfe eines Rades, sondern durch eineSchnur, die über einen Bogen gespannt war, ebenso wie eine kleine Handdrchbank in Bewegung setzte.Nach dieser Methode ließ selbst Winkler sich eineElckrrißrmaschine verfertigen, nur daß bei derselbender Glascylinder mittelst der Schnur an einer Wippedurch Treten bewegt wurde. Bald aber verließWinkler diese Einrichtung wieder, und gebrauchtezu größern Versuchen eine Maschine, bei welcher miteinem einzigen Rade 4 Kugeln zugleich in Umlaufgebracht, und durch das Anhalten der Hände von rPersonen gerieben wurden. Bei solchen WinklerschenElektrisirmaschinen sind zum ersten Male ausgestopfteKissen als Reibzcuge angebracht worden. Der Erfin«der derselben war, nach Winklers Zeugniß, derDrechsler Gießing in Leipzig . Doch war dieseEinrichtung noch sehr unvollkommen. Zwar konntedas Kissen mittelst einer Stellschraube dem Glascy,linder genähert oder davon entfernt werden; alleines gab nur den Ungleichheiten des Glases in derRundung nicht genugsam nach, und erwärmte daherdas Glas zu sehr. Aus diesem Grunde verwarfselbst Winkler anfänglich die Kissen wieder, undgebrauchte lieber die Hände zum Reibzeuge. Nach,her aber ließ er die Kissen mit Federn versehen, diesie gelinde an die Glaskugeln andrückten, und dieden Ungleichheiten derselben hinlänglich nachgaben.
Der Abt Nollet gab seinen Maschinen dirnämliche Einrichtung, wie die eben erwähnten Deut«schen; nur die Kissen gebrauchte er nicht zu Reib,zeugen, sondern die Hand. Den ersten Leiter hinger an der Decke mit seidenen Schnüren auf, undverband ihn mit der Glaskugel durch eine metalleneKette. Diese Art von Elektrisirmaschinen ist inFrankreich , ohne daß etwas Wesentliches daran wäregeändert worden, bis zum Jahre 1770 im Gebrauchgewesen. Auch die Maschine deö Engländers Wat-son kam mit der Erfindung jener.deutschen Maschi«