Band 
Zweiter Theil. E-J.
Seite
205
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Frueranzeiger ÜOJ

nm, die Dampf- oder Feuermaschinen, zu er-finden; s. Dampfmaschine. Selbst durch erhitzt«Luft haben in der neuesten Zeit Montgolficr undDayme eine Maschinenkraft hervorzubringen gesucht- Die Bratenwender, welche das Feuer treibt, wer.den durch den aufsteigenden Rauch in Bewegunggesetzt. Auch hier zeigt sich also das Feuer zur Erzcu.gung einer Maschinenkraft sehr nützlich; s. Braken.Wender.

Feueranzekger, Feuerdistanzmesser,Ortzeiger, Toposkop, Pyrotelegraph. DieseNamen führt eine Maschine, durch welche man beiErblickung eines entfernten Feuerzeichens sogleich be,stimmen will, in welcher Richtung sich der unglückli.che Ort befindet, und wie weit er von uns entferntist, damit man zur Rettung dahin eilen und dor§Hülfe leisten könne, wenn es die Entfernung gestattet.

Man hat schon vor mehr als vierzig Jahre«solche Feueranzcigcr angegeben, die aber noch immersehr mangelhaft waren. In den neuesten Zeilen hatfie Herr Pansner sehr verbessert dargestellt. SeineMaschine besteht aus einem Rohre mit einer Art Di.opkern und zwei Vorrichtungen, um die Neigung desRohrs und die Lage seiner Vertikalfiäche anzugeben.Das Rohr ist zwischen zwei Platten um eine Axe be.weglich. Mittelst eines daran befestigten gezahntenKreisbogens fetzt es ein Getriebe in Bewegung, andessen Axe ein Zeiger befindlich ist, welcher auf einerScheibe die Lage des Rohrs gegen den Horizont an.gibt. Eine Säule, welche die Gabel mit dem Rohreträgt, hat an ihrem Fuße ebenfalls einen Zeiger, derauf einer Scheibe die horizontale Richtung des Rohrsanzeigen soll. Die Maschine dient nun, um besondersdes Nachts den Ort anzugeben, wo man eine Feuere,brunst erblickt. Zu dem Ende muß man in einer fi.xen Lage des Feucranzeigers die vertikale und horizon«tale Richtung des Rohrs für jeden Ort, den man