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Feuerspritzen.
sich der verlöthcte Gürtel überdies mehr in der Mitteder Cylinderwand , so kann man durch die heraus-dringenden Luftblasen den Fehler sehr bestimmt ent-decken. Man setze deswegen den Kessel nur aus zweiTheilen zusammen, wo denn besonders der obere etwaskesselförmig gestaltet bleibt. Bei der Prüfung derSpritze muß man übrigens auch hier nicht vergessen,daß sich die Luftblasen nur anfangs zeigen können, ehenoch der Kessel bis über seine schadhafte Stelle schonmit Wasser ausgefüllt ist.
Der Windkessel darf weder zu geräumig, nrchzu enge seyn. Seine richtige Größe beruht auf demVerhältniß dee hohlen Raumes zum Stiefel. Hatdas Steigewerk, es sey Schlauch- oder Slandrohr,keinen Hahn und dabei eine weite Ausmündung, sokann der bloße Daumendruck des Rohrführers denStrahl nicht so lange zurückhalten, bis die Luft imKessel hinlänglich verdichtet ist,, um sogleich einen sehrhohen Strahl zu treiben. Soll nun die mehrereVerdichtung erst durch wiederholtes Kolbenspiel nachund nach sich aufsammeln, so wird bei einem großenWindkessel dazu so viel Zeit erfordert, daß die Arbeitervorher vielleicht schon müde werden, oder auch nach alterLöschmcthode derKumm beinahe leer ist, ehe eö zur größ-ten Höhe des Strahls kömmt. UebrigenS hat dieErfahrung gelehrt, daß ein Windkessel, der Z bis 4Zoll vom Eintritt der Gurgelröhre an höher ist, alsdes Stiefels Kolbenzug, im Durchmesser nur nocheinmal so weit seyn darf, als der Stiefel, nämlichim Lichten, wenn er bei dem siebenten Schlagedenaufgedrückten Daumen des Rohrführers von dem Guß-rohre wegsprcngcn, und etwa mit dem neuntenSchlage dem Strahle die volle Höhe ertheilen soll.Ordnet man nun den Windkessel 20 Zoll hoch an,so verhält sich in allen Fällen sein Durchmesser zumDurchmesser dee Stiefels wie 2:1.
Die nöthige Stärke des Windkessels läßt sich nachdem Artikel Druck des Wassers bestimmen. Ei-