Band 
Zweiter Theil. E-J.
Seite
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Feuerspritzen

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btt Abstand der Kolbenstange vom Mittelpunkte der Be.wegung = l' 3"; alsdann bekommen wir das Verhält-niß: 6i : il 1 = 19| c/ ivolbcnbrucf, zu der Kraft, diezur Gewältigung dieses Drucks erfordert wird, --- 3^fz.Statt dessen kann man 4 Kubikfuß annehmen. Da nundas Moment eines Arbeiters einem Kubikfuße Was-ser gleich ist, so sieht man, baß 4 Mann völlig hinrei-chend wären, diese Spritze zu bedienen. Je mehrereaber angestellt werden, desto schneller folgen die Schlägeauf einander, desto höher ist der Wurf und desto ergiebi-ger der Ausguß.

Wird der Windkessel 20 Zoll hoch gemacht, so ver-hält sich in allen Fällen sein Durchmesser zum Durchmes-ser des Stiefels wie 2 : l. Alles übrige, z. B. dieHöhe des Stiefels, die Länge des Druckhcbcls, und derAbstand der Kolbenstange, scheint zwar willkührlich zuseyn; es ist dies aber nicht der Fall. Denn hiervonhängt die Höhe des bequemen Zuges, die Anzahl derSchläge in einer Minute und die Voraussetzung ab, baßein Kolben in einer Sekunde einen Raum von l Fußzurücklegen muß, wenn er weniger Wasser verlieren soll,als bei einer langsamen Bewegung. Nun erstreckt sichder bequeme Zug auf 44 Fuß, der Kolbenzug auf l Fuß,die möglichst bequeme Länge dcsDruckhcbels auf 64 Fuß,folglich der Abstand des Kolbens auf i£ Fuß. Diemehrere oder mindere Größe des Stiefcldurchmesscrs, derhohe oder niedrige Wurf haben hierauf keinen Einfluß;mithin kann bei allen Spritzen dieses Verhältniß unver-ändert beibehalten werden.

Nach diesen unveränderlichen Maßen hat HerrSilberschlag die veränderlichen berechnet und in ei-ne Tabelle gebracht, die ich aus seiner Abhandlung eben-falls aushebe und hierher setze.