Flaschenzug 339
sehr große Last auf eine geringe Höhe, z. B. von der Er-de weg auf Walzen heben will, um sie alsdann wei-ter fortzuschaffen. Die gehörige Befestigung der Seilebei g, b, c u. s. w. wird ebenfalls oft Schwierigkeitenmachen.
Jetzt wollen wir einmal den Rollenzug derandern Art, Taf. VII, Fig. 2, betrachten. Mandenke sich unter L die gcfammte Last in drei Theile ge-theilt (so viel nämlich als Rollen da sind). Diese mö-gen P, Q, R heißen. Sie müssen so beschaffen seyn, daßR mit der Kraft K; Q mit R und R; und ? mit R,Q und K das Gleichgewicht hält. Nach dieser Voraus,fetzung muß R gleich R seyn. Beide ziehen Bet, undes ist so gut, als wenn an « eine Last — 2 K hinge; mit«hin ist auch O — 2K. Nun wird Aß von 2Q = 4Kgespannt, und dadurch eben das bewirkt, als wenn anß eine Last = 4 K angebracht wäre. Es ist demnachP = 4K. Die Größe der Last L macht also die Summevon K, 2 K und 4 aus, oder sie beträgt 7 K. Und Kselbst i|ì = y L.
Wären vier-Rollen da, so hätte man auf dieselbeArt K = L gefunden, bei fünf Rollen — 7 * T Lu. s. m. Hieraus erklärt sich nun Folgendes; Wenn mandie Zahl 2 so vielmal mit sich selbst multiplicirt, alsRollen da sind, uid von dem, was man bekömmt, 1subtrahirt, so erhält man eine Zahl, welche, in die Last-ividirt, die Kraft im Gleichgewichtszustände gibt.Dieser Satz gilt auch für L als zu bewegende Last oderHindcrnißlast.
Man nehme an, die Last l, steige um einen Fußin die Höhe, alsdann wird das Sciltrum Aß um ebenso viel verlängert werden. Die Rolle B aber geht um
1 Fuß herunter, weswegen denn das Seiltrum B« um
2 Fuß und zugleich um 1 Fuß (so viel nämlich L mitgestiegen ist), folglich um 3 Fuß herunter geht. DasSeiltrum CK muß daher um 6 Fuß (nämlich um 3 Fußan jeder Seite) und zugleich um i Fuß (wegen des sohohen Steigens der Last I.) sich nicderbewegen« Die
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