Band 
Zweiter Theil. E-J.
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Friktion "37 i

jeden Quadratfuß, bei angewandtem Theer aber bei,nahe 14 Pfund rechnen könne.

Bewegten sich Mctallflächen auf Holze, so mußteman das dazwischen gebrachte Fett öfter erneuern, alsbei bloßen Holzflächcn. Die Ursache hiervon ist ver,muthlich die, daß die Metalle durch die sauren Bestand«theile des FettS aufgelöst werden, und daß auch Theile,die sich durch Reiben abschaben, mit dem Fette sich ver,binden. Daraus entsteht denn ein Gemisch von Me,tasi, Kalk und Fett, das die vorige Schlüpfrigkeit be«greiflich nicht mehr haben kann. So war der Wider,stand, welcher erzeugt wurde, wenn ein mit 1650 jtz bc-ladener Schlitten zum dritten Male ohne erneuertes Fettauf dem Tische fortglikschte, fast drei Mal größer, als daer zum ersten Male dieBemegung erhielt, wo dir Schmie-re, eben neu angebracht, noch die vorkheilhafteste Wir»kung äußerte. Zuletzt hatte die Schmiere gar einennachtheiligen Einfluß auf die Reibung, nämlich der Wi-derstand wurde größer, als er ohne Schmiere war.

Bei auf einander hingeführten Flächen von Eisenund Eichenholze, deren Berührung 45 Quadratzoll be-trug, kamen zwar etwas unregelmäßige Resultate zumVorschein; es ließ sich aber doch so viel daraus abneh,men, daß hier die Schmiere mehr, als in andern Fàl,len, den Widerstand des Reibens verringerte. Ist dieBerührung der Flächen sehr klein, so hat das Schmierender letztem wenig oder gar keinen Einfluß auf das Ver-hältniß der Reibung; denn unter diesen Umständen ga,ben die verschiedensten P beinahe einerlei \p. Wurdezu den Versuchen Eisen gebraucht, worauf keilförmig zu-gehende und quer am Schlitten angebrachte Eisenflächensich rieben, so entstand aus verschiedenen Pauch beinaheeinerlei und zwar =* 14,5 :1. Bei vorhergegan-genen Experimenten waren die Eisenbleche mehr ge-schmiert. Man entfernte zwar nachgehend- das Fettsorgfältig von ihnen; es war aber schon zu sehr in diePoren gedrungen, und immer blieben sie deshalb noch et-was vom Fette schlüpfrig.

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