Band 
Zweiter Theil. E-J.
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Fuhrwerke

un- Karren einzuführen. So baute der Engländer Edge-workh einen jweiräderigen Karren, dessen Kasten mitseinen Enden auf den Enden zweier Schwungbäume vonbiegsamen elastischem Holze lag. Diese Schwungbäuniösaßen mit der Mitte ihrer Länge auf der Achse. Dahervertraten ste die Stelle von Stahlfedern. Der Karrenkonnte mit è der Last mehr beladen werden, als ohne dieSchwungbäume, und doch ging das Fortziehen nochimmer leichter, als bei einem gewöhnlichen Karren.

Für Kutschen und Reisewagen kamen in Englandschon vor mehreren Jahren statt der 6 Federn zwei Fe-dcrn von der Form halber elliptischer Bogen zum Vor-schein. Mittelst Charnieren an ihren Enden warendiese Federn zu einer ganzen Ellipse und zwar so verbun-den, baß der Kutschkastcn unmittelbar darauf ruhenkonnte. So erhielt der Kasten eine sehr sanfte auf» undnicderspielende Bewegung. Herr von Reichenbäch-in München gab den Federn die Gestalt eines vollständi-gen Kreises, (Ringfcdern) auf welchen ohne Zwi-schenmitrcl von Riemen, Schrauben und Gewinden dieeisernen Träger des Kastens unmittelbar ruhten. Durcheigne Sicherheitsringc von derselben Form suchteer die Gefahr des ZerbrcchenS der Hauptringe zu verhü.ten. Sanftes Fahren und f- bis j an Ersparniß derKraft sollen diese Ringfcdern auszeichnen.

Um das Abfliegen eines Wagenrades zu v rhüken,gab der Engländer Padpury eine zweckmäßige Vor,richtung an, welche besser ist, als die von dem Englän,der Hopkinson vorgeschlagene. Die Achse enthälthinten in der Nähe des Baums, wovon sie einen Theilausmacht, einen starken Ring, der mit Spielraum meine ringförmige Vertiefung so einpaßt, daß das Raddarin gehörig umlaufen kann, ohne abzufliegen, wennauch der gewöhnliche Vorstecker verloren geht. So lan.ge der Vorstecher an feinem Platze sitzt, reibt sich jenerRing gar nicht in seiner Vertiefung. Dirs geschiehtblos, wenn der Vorstecher nicht mehr da ist.n. Theil. H h