Band 
Zweiter Theil. E-J.
Seite
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ibi Fuhrwerke

dadurch einen beträchtlichen Vortheil; er hätte keine un.nütze Last mehr zu tragen, und könnte seine bisher ver.schwendeten Kräfte ersparen, oder zur geschwindem Be,wegung des Karrens anwenden.

Im Jahr 1779 wurde in Leipzig ein Schiebkarrenvorgezeigt, aufweichen, die größte Last mit dem gering-sten Aufwande von Kraft sollte fortgebracht werden kön.ncn. Der Erfinder desselben erhielt eine angemesseneBelohnung. Die Einrichtung dieses Karrens ist fol.gende:

i) Das dazu gehörige Rad hat etwas breitere Felgen,als die gewöhnlichen Schiebkarrenräber. Dadurchwird verhindert, daß es in weichem, nachgiebigemund sandigem Boden tief einschnciden kann.

r) Eben dasselbe Rad ist ziemlich weit zurück gelegt,um dem Tragenden oder Fahrenden die Last zu ver--mindern.

3) Das Gestelle ist nicht so hoch als bei dem gemei-nen Schiebkarren eingerichtet, und erstreckt sichweit über das Rad hinaus, wodurch, wenn derKarren beladen ist, das Schwanken vermiedenwird.

4 ) ®ic Last kömmt zum Theil auf das Gestelle undalso über das Rad hinaus zu liegen. Deswegenhat der Fahrende alsdann weniger zu tragen.

Dieses sind die vorzüglichsten Verbesserungen beidiesem Karren, womit wenigstens 225 Pfund Getreideauf eine leichtere Art fortgebracht werden können, alssonst 150 Pfund auf einem gewöhnlichen Karren. Ue-brigens könnte man dic Ersparniß der Kraft noch weiterrreibrn. Man brauchte nur eine Art von Bogen odergewölbter Decke über dem Rade anzubringen, welche sichvor- und rückwärts gehörig weit fort erstreckte und aufbeiden Seiten des Rades gleich große Kasten oder Be-hältnisse enthielte. Auf diese Art könnte die Last, vor-züglich wenn sie sich in Säcken befindet, so über das Ge-wölbe hingelegt werden, daß sie ganz auf der Decke oder