Band 
Zweiter Theil. E-J.
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Getriebe.

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Beschreibung und Abbildung einer Heuegge, einer Ge-treide-Wurfmühle rc. Leipzig 1802. 4.

Magazin aller neuen Erfindungen. Heft IV. Leipz. 1802 . 4 .

Getreidcharfe, Kornharfe, s. Getreide, Rei-nigungemaschinc.

Getreidemühle, s. Kornmühle.Getreideputzer, s. Getreide - ReinigungS-maschine.

Getreidewage, s. Kornwage.

Getrepperich. Unter diesem Namen verstehtman die Rinnen oder Dohlen, welche auf der Sohleeines Stollens, der keine oder nur matte Wetter hat,zur Beförderung des Luftwechsels gebaut sind; f. Luft,wechfelmaschiuen.

Getriebe, Trieb, Trilling, Drilling,Drehling, Laterne, Kumpf. Diese Namen eig-net man einem kleinen Rade zu, dessen Zähne in eingrößeres Rad greifen, und dieses in Bewegung setzen.Sie dienen, den Gang der Maschine zu erleichtern, undsie in einen engern Raum einzuschließen, als geschehenwäre, wenn ein Rad in ein anderes ähnliches Rad ein,gegriffen hätte. Ein Rad und ein Getriebe find ge-wöhnlich an einer Axe befestigt.

Die Getriebe sind entweder wirkliche (kleine)Stirnräder mit wenigen Zähnen, oder es find Stöcke,welche zwischen zwei Scheiben eingeschlagen werden.Erstere heißen eigentlich Getriebe, Triebe, undletzter« gibt man den besondern Namen Tri klinge,Drillinge, Drehlinge, Laternen. Diesem?»den vorzüglich zur Verbindung mit einem Kammradegebraucht. Bei beiden Arten von kleinen Rädern lie-gen einerlei Eigenschaften zum Grunde, beide greifen inZähne größerer Räder, und beide find daher einerleiWerkzeuge von einer nur wenig verschiedenen Zusammen,fetzung. Deswegen will ich sie beide unter dem gemein-schaftlichen Namen Getriebe betrachten. Ihre Zahne