Band 
Zweiter Theil. E-J.
Seite
613
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Gi ßerei

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gestänges), welche an dem Arme gh des Kreuzes sitzt,sietS hin und her gezogen.

Gezau, s. Gezähe.

Bezeug, s. Gezähe.

Gezeugstrecke, Zeugstrecke, Kunsige.zeugstrecke. So nennt man eine Strecke, durch wel-che ein Kunstgestänge geht, das zum Heben der Gruben»wasser dient; s. Skangenkunst.

Gezeugstreckendrtcr, sind die auf und voneiner Gezeugstrecke getriebenen Oerter.

Gez immer, heißen alle aus Hol; verfertigtenStücke beim Bergbau. Dazu gehören denn auch dieKunsträder, Gerinne, Göpel , Haspel u. dgl.

Gezogene Wassersäule, nennt man beiSaugwcrken in der Röhre die Wassersäule, welche durchdcn auf die untere Wasserfläche wirkenden Luftdruckgleichsam in die Höhe gezogen wird; s. Saugwer-ke. Bei Druckwerken hingegen ist die Wassersäule einegeschobene, wie man aus den Artikeln GeschobeneWassersäule und Druckwerke sieht.

Gezünge, Kehrgestell mit der Zungeund dem Schnabel ober der Zungennase desPfluges, s. Pflug.

Giebel spritzen, s. Stoßspritzen.

Glene, heißt auf Schiffen eine doppelte Rolle,über die ein Seil doppelt geschlagen ist, um damit etwasin die Höhe zu ziehen; s. Rolle.

Gießbret, s. Schußladen.

Gießen, sagt man von einer Pumpe, die imGange ist und Wasser auögießt; s. Pumpe.

Gießerei, Gicßhaue. Hierunter verstehtman ein Gebäude, worin ein oder mehrere Schmelzöfenbefindlich sind. In diesen Oefen werden die Kohlendurch große Blasebälge, die ihre Bewegung gemei.