Göpelkreuz G39
B. F. Mönnichs Lehrbuch der Mathematik. Th. U.
Adth. 1. Berlin 1784. 8. Taf. IV. Fig. 47.
I. F. Lempe, Lehrbcgriff der Maschinenlehre. Th. I.
Abkheil. 1 . Leipjig 1795. 4. S. 161. Fig. 81.
Göpelbahn, s. Göpclherd.
Göpelhaus, Göpel Hütte, Göpelkauc.Diese Namen führt das über einem Pfcrdegöpcl aufge-führte Gebäude; f. Pferdegöpel.
Göpel Herd, Göpelbahn, Göpelplatz.Hierunter versteht man den runden Platz bei einemPfcrdegöpcl, worauf die Pferde herumgetrieben werden;f. Pferdegöpel.
Göpelhund, heißt ein schweres und noch über«dies mit Steinen belastetes Holz, welches mit einemSeile oder einer Kette an dem schief in einem Schwenk,bäume dee Göpels stehenden Hundnagel befestigt wird,damit der Göpel, wenn die volle Tonne über die Hälfteaus dem Schachte herausgetrieben ist und das andereSeil das Ucbcrgewicht bekömmt, nicht in das Laufen ge,rathe, sondern durch das Schleifen dieses Hundes aufder Erde aufgehalten werde. Der Göpelhund selbstbesteht aus zwei, 7 Fuß langen und 2 Fuß dicken, mitZwcrghölzcrn verbundenen Stämmen, worauf noch, wiegesagt, Steine gelegt werden; s. auch Pferdcgöpel.
Göpelkette, Göpelseil, ist ein starkes umden Göpelkorb geschlungenes Seil, oder eine Kette, wo-mit die Göpcltonne in dem Schachte hinauf- oder hinab-gelassen wird; s. Pferdegöpel und Seil.
Göpelknecht, nennt man das, hinter dem Götp e l in einem Ringe in der Docke sitzende, spitzige Hemm«eisen, welches man hinter sich auf die Erde fallen läßt.Dadurch kann man, statt des Setz Holzes, den Gö-pel nach Gefallen in seiner Bewegung hemmen.
Göpelkorb, s. Pferdegöpel und Wassergöpel.
Göpelkreuz, Göpelsteg, tst das hölzerneKreuz, worauf das Gezimmer des Göpels ruht.