Band 
Zweiter Theil. E-J.
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Gradirmaschinen

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Betracht, und wenn man die Pumpe nach Zollen schätzt,so versteht man deswegen immer nur den Durchmesserdes Stiefels. Sobald aber der Kolben in die Höhe ge-zogen wird, so haben die verschiedenen Durchmesser derSaugröhre und des Stiefels eine Beziehung auf einan,der; denn wenn der erstere kleiner als.der letztere ist,und das Wasser in dem Stiefel einen gewissen Raum ein,nimmt und eine gewisse Höhe erreicht hat, so wird dasWasser in der Saugröhre einen weitern Weg zurücklegenund also in dieser Röhre weit schneller steigen, um in ei,ncr und derselben Zeit eine so große Wassermcnge zu ge-ben, die jenen größern Raum ausfüllen könnte. Je ge-ringer demnach der Unterschied der Größe beider Durch,Messer ist, desto gleicher werden sich beide Geschwindig-keiten seyn, mit denen das Wasser in jenen beiden Röh-ren aufsteigt; und hierauf sollte man in der Ausübungja immer Rücksicht nehmen. Freylich treten hierbei ver-schiedene Umstände ein, welche verbieten, den Durch-messer der Saugröhrcn weder zu groß, noch zu klein zumachen. Davon will ich noch folgende Beispiele an-führen.

Unsere Maschinen können nicht so vollkommen aus-gearbeitet werden und so lange dauern, als die Theorievorschreibt. Bei der größten Vorsicht ist man B.nicht im Stande, zu verhüten, daß einige Luft in dieSaugröhre eindringt, zumal wenn man, wie es mei-stens auf Salzwcrken geschieht, Holz dazu wählen muß.Werden alsdann diese Röhren zu weit gemacht, so er-halten sie mehr Fläche, die dem Zubringen der Lust einenweiten Weg bahnt, das Verhältniß der Kraft des An,Hängens (welche unstreitig zur Erhaltung des Wassersin Röhren auch das ihrige beiträgt) gegen die Wasser-masse nimmt ab, und das Wasser fallt daher gern in der-gleichen weiten Saugröhrcn wieder zurück. Werden siehingegen zu enge geinacht, und wird der Kolben sehrschnell in die Höhe gezogen, so kann es geschehen, daß inder Zeit dieses Aufziehens nicht so geschwind eine solcheMcnge.Wasser durch die enge Saugröhre hindurchzukom«