Band 
Zweiter Theil. E-J.
Seite
669
JPEG-Download
 

Gradirwerk

669

Einrichtung aus dem untern Bassin in daö mittlere injeder Minute weniger als die angegebenen 6j Kubikfußgepumpt zu werden. Wie viel eigentlich aus dem unter-sten Bassin in daö mittlere kömmt, laßt sich ungefährso berechnen. In jeder Minute laufen aus dem oberstenTroge 3* Kubikfuß hinweg; man darf aber nicht anneh-men, daß diese im untern Bassin niederfallen, weil einmerklicher Theil davon verstiegt. Das, was in einerMinute davon verfliegt, ziehe man von 3Z Kubikfußab; der Rest gibt dann die Soolenmenge an, welchenoch wirklich in jeder Minute von der obersten Dornwandin das mittlere Bassin niederfällt. Diese so gefundeneSoolenmenge, welche das mittlere Bassin aus dem ober-sten durchs Herauströpfeln empfängt, subtrahire man vonden in das mittlere Bassin erforderlichen 6* KubikfußSoolc; alsdann bleibt die Soolenmenge übrig, welchejede Minute aus dem untersten Bassin in daö mittlereaufgepumpt werden muß.

Beim zweiten Falle muß daö 100 Fuß lan-ge mittlere Bassin in jeder Minute mehr als 6* Kubik-fuß Soole bekommen. Denn jetzt werden alle Minutenaus dem mittlern Bassin in das oberste 3| KubikfußSoole hinaufgepumpt. Diese Soolc fällt aber durchsHerabtröpfeln nicht ganz wieder zurück, sondern sie ver-fliegt zum Theil untcrwegce. Deswegen muß in jederMinute so viel über 6^ Kubikfuß aus dem untersten Bas-sin in das mittlere gezogen werden, als die in jeder Mi-nute von der obersten Dornwand verfliegende MengeFlüssigkeiten beträgt.

Einige wichtige Erinnerungen über die ökonomischeBenutzung der Vewegungskräfte dürften hier wohl nichtam unrechten Orte stehen.

Den durch viele Pumpen sehr zunehmenden Wider-stand, welcher von den Kolbenstangen und Leitarmen her-rührt, sucht man so viel als möglich durch die Vermin-derung der Pumpenzahl zu verkleinern. Aus dem Grun-de ist es kcineswegcs rathsam, auf einem einzelnen Gra,dirbau von nicht sehr großer Länge viele Abtheilungen