Band 
Zweiter Theil. E-J.
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Haspel

Die Breite der Gevierstücken 61, GK, KH undIH kann 8 bis 10 Zoll, und ihre Höhe 6 bis 8 Zoll be,tragen; ihre Lange richtet sich nach der Länge des Rund-baums. Den Haspclstützen aber gibt man 3 bis 4 FußHöhe. Der Rundbaum wird 6, 8 bis 10 Zoll starkgemacht, und so lang, daß das Seil FR sich selten übereinander zu wickeln braucht. Die Dicke der Zapfen soll-te nie über 1 Zoll betragen. Auch die Dicke des Seilsnimmt man selten über 1 Zoll. Die Speichen können6 Fuß, auch mehr oder weniger lang seyn. Einen ganzgleichförmigen Gang darf man freilich von einem Kreuz,Haspel nicht erwarten ; es kömmt dabei vieles auf die Ge-schicklichkeit der Arbeiter an. Uebrigcns wird ein solcherHaspel gemeiniglich auf Dachböden, auf Schiffen undbeim Bauwesen gebraucht, wo man mit demselben wohlziemliche Lasten fortbewegt, aber in mehr und wenigerabgesetzten Zeitpunkten. Deswegen ist hier auch dergleichförmige Gang nicht so sehr nothwendig.

Der Horn Haspel ist der wichtigste von allenHaspeln, und sein Gebrauch ist vorzüglich bei den Berg-werken so häufig und allgemein, baß man ihm auch denNamen Berghaspel gegeben hat.

Es gibt einmännische, zweimännische,dreimännische und viermännische Hornhas-pel. Fig. 2. Taf. X. ist ein zweimännischer, und Fig.3. ein viermännischer Hornhaspcl abgebildet. Der zwei-männische Haspel hat an beiden Enden der Welle eineKurbel, ein sogenanntes Haspelhorn; der einmän-nische Haspel aber nur an einem Ende. Der viermànni,sche Haspel Fig. 3. hat an beiden Enden der Welle eindoppeltes Haspelhorn; der dreimännische aber nur an ei-nem Ende. Zu dem vicrmännischen Haspel gehören dem-nach vier Haspclknechte (an jedes Haspclhorn zwei), zudem breimännischen drei, zu dem zweimànnischcn zweiund zu dem einmännischen einer. Der Theil ab desHaspels Fig. 2. heißt der Bug, auch die Höhe oderder Arm des Haspelhorns, bc eigentlich der G ri ff